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Creature Conflict - The Clan Wars: Review

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Was geschieht, wenn drei in ihrem Alltag total gelangweilte Spezies in einer weit entfernten Galaxis zusammenleben müssen und sie sich zu allem Übel auch noch so überhaupt nicht ausstehen können, zeigt uns "Creature Conflict - The Clan Wars". Ein wolfsartiges Rudel, kleine, aber nicht ganz so süsse Frets und grosse, starke und aus ihrer Sicht auch intelligente Techies (auch als Affen bekannt) sind die Hauptdarsteller im Spiel. Nachdem sie auf eine nicht unkreative Art und Weise schon die Dinosaurier zum Aussterben gebracht haben, versuchen sie sich fortan gegenseitig von ihrem geliebten Planeten zu vertreiben. Was gäbe es auch für einen schöneren Zeitvertrieb? Um das genannte Ziel zu erreichen, sind alle auf der Suche nach sagenumwobenen Edelsteinen, mit der die Galaxis beherrscht werden kann. Ein Unterfangen, das schwieriger ist, als es zunächst erscheint.

Der Einstieg ins Spiel fällt leicht. Ein Tutorial hilft dem Spieler, sich mit der Steuerung und den Prinzipien des Spiels vertraut zu machen. Hat man dieses absolviert, kann mit einer der drei Kampagnen, die jeweils sechszehn Missionen umfassen, begonnen werden. Während sich die ersten Missionen problemlos meistern lassen, steigt der Schwierigkeitsgrad später spürbar an. Allerdings werden nach und nach auch mehr Charaktere und Waffen freigeschaltet. Der Kreativität der ungarischen Entwickler von Mithis war scheinbar keine Grenzen gesetzt. Bügeleisen (woher die auch immer kommen) werden etwa gerne als effektive Nahkampfwaffen eingesetzt.

Die Missionen unterscheiden sich in ihren Zielen. Nicht immer reicht es, einfach alle Gegner zu vernichten. So muss manchmal ein bestimmtes Objekt erreicht oder zerstört werden, es müssen Gegenstände eingesammelt, Gefangene befreit oder Gegner dominiert werden. Dies alles geschieht in einer komplett in 3D gestalteten Welt. Die Übersicht ist mittels Mini-Map oder Vogelperspektive dabei stets gegeben und die cartoonmässige Grafik passt hervorragend ins Setting. Insbesondere die Figuren sehen nicht nur toll aus, sondern sind auch sehr hübsch animiert. Abgerundet wird das Bild von netten Videosequenzen vor oder nach Teilen der Kampagne. Der Sarkasmus, der hierbei bildlich und auch mittels Kommentaren verstreut wird, ist grandios und macht eine Menge Spass.

Das Spiel ist derweil auch gespickt mit Parallelen zu der Worms-Serie, was sowohl positiv wie auch negativ zu erwähnen ist. Es wird vom Hersteller allerdings explizit darauf hingewiesen, dass sich Creature Conflict in die Tradition dieser Spiele einreiht. Wie bei Worms laufen die Spielzüge rundenbasiert ab. Jeder Figur steht ein zeitlich begrenzter Zug zur Verfügung, bevor wieder der Gegner an der Reihe ist. Durch die grosse Vielfalt an Waffen und Spezialattacken- oder -gegenständen wird dem Spieler nicht langweilig. Vor jeder Mission sind zudem schon wichtige Entscheidungen zu treffen: Die Charakter- und Waffenwahl für das folgende Level kann nämlich durchaus vorentscheidenden Charakter haben. So stehen für jede der drei Rassen etwa nochmals drei unterschiedliche Krieger zur Verfügung. Bei den Techies hat man etwa die Qual der Wahl zwischen Gorilla, Orang-Utan und Gibbon. Affe ist hierbei nicht gleich Affe, jede Einheit hat ihre Stärken und Schwächen.

Creature Conflict - The Clan Wars
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Peter Schneiter

Creature-Conflict---The-Clan-Wars


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Peter Schneiter am 16 Okt 2005 @ 13:48
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