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Crusader Kings: Review

  Personal Computer 


Kenner des Strategiespiels "Europa Universalis 2" dürfen sich die Hände reiben, denn nun erscheint ein neues Spiel aus dem Hause Paradox Entertainment, das auf ähnliche strategische Elemente setzt. Ob Crusader Kings auch für andere Strategiefans interessant werden könnte, erfahrt ihr im folgenden Test der deutschen Verkaufsversion.



Ins Tutorial, aber halt!

Seid ihr auch der Typ Spieler, der nur zur Not ins Handbuch blickt um sich einige Infos zu holen und sich das Spiel lieber durch Tutorials selbst beibringen möchte? Dann dürfte Crusader Kings das völlig falsche Spiel für euch sein, denn hier heisst es erst mal das 62-seitige Handbuch zu studieren. Aber selbst dann dürfte der Einstieg ins Spiel mehr als schwer sein, denn es gibt keinerlei Tutorial, das dem Spieler die Funktionen des Spiels näher bringen würde. Frustriert steigt man also ins Spiel ein und klickt sich wirr durch die zahlreichen Felder und Icons auf dem Bildschirm, in Kooperation mit dem Handbuch. Einige Stunden später, nachdem man die gängigsten Funktionen des Spiels nun kennt, geht es darum sein Imperium auszuweiten, zu heiraten und dem Nachwuchs die Kontrolle über sein Reich zu geben.

Unterteilt ist das Spiel in drei Kampagnen: An erster Stelle steht "Hasting im Jahr 1066", die sich rund um den Eroberer Wilhelm I. dreht. Das Szenario beginnt mit Wilhelm als König von Britannien. Die zweite Kampagne beginnt ab dem Jahre 1187 und handelt von Saladin, dem König von Babylon. Die dritte und letzte Kampagne spiegelt den Hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich von 1337 bis 1453 wider.

Die KI und ihre Tücken

Ziel des Spiels ist es die meisten Prestigepunkte zu kassieren beziehungsweise sein Reich europaweit zu erweitern; ist dies geschafft, hat man gewonnen. Hört sich ja einfach an, ist es aber bei weitem nicht, denn um genug Ansehen in der Bevölkerung zu bekommen, gilt es diplomatisch vorzugehen, Pakte mit anderen einflussreichen Nachbarn zu schliessen und, wenn nötig, in den Krieg zu ziehen. Da ohne Geld nichts geht, muss zuerst das Volk bei Laune gehalten werden und es gilt, die Städte etwa mit Kirchen, Burgen und Fischereien auszubauen. Die Goldkasse steigt nun und wir können fröhlich weitermachen mit dem Erobern Europas, käme einem die etwas merkwürdige KI nicht das eine oder andere Mal in die Quere. So treten während des Spiels urplötzlich Ereignisse ein, die der Spieler aus logischer Sicht nicht nachvollziehen kann. Vertragspartner wenden sich plötzlich, ohne erkennbaren Grund, gegen den Spieler und erklären den Krieg, warum und wieso bleibt im Programmcode verborgen. Besonders in hektischen Phasen, in denen man sich auch mal gerne ein paar Soldaten vom Nachbarn ausleihen möchte, um in der nächsten Schlacht die Oberhand zu haben, ist dies sehr ärgerlich.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 15:14
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