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Cursed Mountain: Review

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Auf Seiten des klassischen Survival Horrors sieht es zur Zeit nicht gut aus. Resident Evil verkommt mehr und mehr zum schnöden Shooter, und bei Silent Hill ist jüngst der Komponist Akira Yamaoka ausgestiegen. Welche qualitativen Auswirkungen sich für künftige Titel daraus ergeben, bleibt abzuwarten. Die Zeit ist also reif für neue Schocker, und Cursed Mountain bietet sich an, den Urgesteinen den Rang abzulaufen. Warum der Titel sich bereits nach kurzer Strecke dabei auf die Schnauze legt, verraten wir euch im Test.

Kleine Brüder nerven und machen nichts als Ärger. Zu diesem Schluss kommt Eric Simmons, der Protagonist von Cursed Mountain. Sein jüngeres Geschwisterchen Frank ist auf einer Bergexpedition spurlos verschwunden. Nun muss er "den Bastard", wie er ihn liebevoll nennt, finden. Tot oder lebendig, hauptsache er weiss, was aus ihm geworden ist. Dafür reist er nach Lhando, einer verlassenen und unheimlichen Stadt am Fusse des Berges Chomolonzo. Hier sollte sein Bruder auf einer mysteriösen Expedition Artefakte für einen gewissen Edward Alexander Bennett beschaffen. Dank aufsammelbarer Schriftsücke und Tagebucheinträge der Einwohner erfahren wir immer mehr über die Hintergründe und stellen fest, dass wir es mit übernatürlichen Wesenheiten zu tun bekommen. Laut der Verpackung wird uns Gänsehaut erzeugender Survival Horror versprochen.

Schnell wird im Spiel jedoch klar, dass derlei Versprechungen nicht eingehalten werden können. Zum Einen ist die Grafik des Spiels absolut veraltet, so als zockten wir es auf der PlayStation 2. Verwaschene und unscharfe Texturen, dazu statische Umgebungen, an denen wir gerne einmal hängenbleiben. Bei den Animationen der Figuren mussten wir sogar an eine Komödie denken. Wenn wir oder auch Nebencharaktere Treppen oder Hügel hinauf- und hinuntergehen, erinnern die Bewegungen frappierend daran, nicht rechtzeitig aufs Klo gegangen zu sein. Gegen Humor, selbst wenn unfreiwilligen, haben wir jedoch nichts. Nervend finden wir dagegen das Lauftempo, falls wir es noch so nennen können. Eric scheint die Sache mit seinem Bruder nie so ganz ernstzunehmen und schlendert gemütlich durch die Pampa. Immerhin gefällt die durchaus passable deutsche Sprachausgabe. Die Sprecher bringen ihreRollen glaubwürdig rüber, anstatt nur den Text abzulesen.

Cursed Mountain
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Daniel Schneider

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Daniel Schneider am 31 Mrz 2010 @ 16:11
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