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D-Day: Review

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Vor genau 60 Jahren begann der Schlag der Alliierten gegen Nazi-Deutschland an der Küste Frankreichs. Tausende von Soldaten liessen im Kampf für die Freiheit ihr Leben an den Küstenstränden der Normandie. Jetzt erscheint "Das offizielle Spiel zum 60. Jahrestag des D-Day". Ob das RTS-Spiel mit den Konkurrenten mithalten kann oder sich vielleicht sogar die Genre-Krone sichert, erfahrt ihr im Test der deutschen Verkaufsversion.



Der längste Tag

Wie der Name es schon andeutet, dreht sich bei D-Day aus dem Hause Digital Reality alles rund um das Geschehen der Landung der alliierten Truppen in der Normandie 1944. Bevor diese aber an den Stränden landen können, heisst es hinter den feindlichen Linien zu sabotieren und Nachschublinien stillzulegen. Und genau das ist die Aufgabe des Spielers zu Beginn. Mit authentischen und teilweise bedrückenden Filmaufnahmen wird er ins Geschehen des D-Days integriert. Kommentiert wird das Ganze von einem englischen Sprecher; wer der englischen Sprache nicht mächtig sein sollte, muss sich mit deutschen Untertiteln zufrieden geben, wie übrigens im gesamten Spiel!

Neben den eigentlichen Kapiteln, die sich in drei Stück unterteilen und insgesamt zwölf Missionen bieten, wird empfohlen, zuerst das sehr gute und ausführliche Tutorial anzuspielen, das alle Funktionen, Fähigkeiten und Eigenschaften der verschiedenen Personen und Gegenständen näher bringt.

Gleich zu Beginn wird man vor die Frage gestellt, in welchem Schwierigkeitsgrad man D-Day angehen möchte. Je nachdem für welchen Schwierigkeitsgrad sich der Spieler entscheidet, verändert sich auch der Missionsablauf im Spiel. An den Stellen, wo im einfachsten Schwierigkeitsgrad verlassene und ausgebrannte Panzer stehen, erwarten einem in der höchsten Stufe ein Trupp deutscher Soldaten mit einsatzbereiten Waffen und Fahrzeugen!

Klein, aber oho

In Vorbereitung auf die Operation Overloard (Stürmung des europäischen Kontinents durch die Alliierten), gilt es meistens mit kleinen Gruppen hinter den feindlichen Linien die deutschen Truppen zu schädigen. So muss man in einer der ersten Missionen mit französischen Untergrundkämpfern Signalflaggen setzen, damit die alliierten Truppen wissen, wo sie abspringen können. Danach gilt es nun mit den gelandeten Einheiten eine französische Stadt zu befreien und strategisch wichtige Punkte zu besetzen. Doch hier ist gutes Timing gefragt, denn ein annähender deutscher Zug darf unter keinen Umständen sein Ziel erreichen, sonst könnte die Landung in der Normandie noch schwieriger und blutiger ausfallen.

Sekundäre Missionsziele begleiten den Spieler öfters in D-Day. Diese müssen zwar nicht erfüllt werden, können aber nachfolgende Missionen durchaus erleichtern. Um die jeweiligen Missionsziele auch erfüllen zu können, befinden sich unter den Soldaten verschiedene Spezialeinheiten wie zum Beispiel Scharfschützen und Pioniere. Zweitere eignen sich besonders gut um feindliche Bunker zu sprengen, die vom Feind besetzt sind, aber auch um minenverseuchte Gebiete zu säubern. Für weit entfernte Ziele sollte man auf die Scharfschützen setzen, die einzelne patrouillierende Einheiten lautlos ausschalten können. Was sich als besonders nützliches Feature herausstellt, ist der Spezialangriff, den jede Einheit besitzt. Anstatt stupide und ziellos auf einen feindlichen Panzer zu schiessen, kann man etwa den eigenen Stahlkolossen befehlen, das Geschütz oder die Ketten ins Visier zu nehmen, um den Panzer kampfunfähig zu machen.

Der lange Marsch

Für den Transport von grösseren Verbänden kann man auf den Maps Truppentransporter finden, zum Teil stehen einem diese auch schon von Beginn einer Mission an zur Verfügung. Allerdings sollten diese nie ohne Begleitschutz unterwegs sein, denn bereits ein Schuss aus einem deutschen Panzer genügt, um die gesamte Truppe auf Wolke sieben zu schicken. Anhand dieses Beispiels sollte klar sein, dass Realismus bei D-Day gross geschrieben wird und dass dies konsequent durchs Spiel gezogen wird.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 16:52
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