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DOFUS: Review

  Personal Computer 

Die Franzosen gehörten schon immer zu den Anhängern von Videospielen, die gerne etwas andere Wege betreten. Und Dofus, ein fantastisches MMORPG, das ausschliesslich mit Flash realisiert wurde, ist wieder einmal ein positives Beispiel dafür. Normalerweise kennt ihr die Technologie von interaktiven Webseiten oder diversen Movie- und Animationsmöglichkeiten in eurem Browser. Die Leute von Ankama haben es geschafft, ein riesiges und komplexes Online-Rollenspiel in ein etwa 100 Megabyte grosses Programm zu quetschen. Wir zeigen euch, was dabei herausgekommen ist.


Überblick

Dofus, so wurden die sechs in der Vorzeit verschwundenen Dracheneier genannt. Das Geheimnis um diese mächtigen Eier wurde so lange und streng gehütet, bis auf einmal alle verschwunden waren. Die ganze Welt geriet im Angesicht der schrecklichen Nachricht in Aufruhr. Und als wäre der Verlust der wichtigen Artefakte nicht schlimm genug, begannen schreckliche Kreaturen, das Land heimzusuchen. Da ihr, so wie ihr ausseht, gerade nix Besseres zu tun habt, werdet ihr zum Abenteurer erklärt und den Monsterhorden entgegengesandt, um für eine bessere Zukunft zu kämpfen.

In diesem Kampf bewegt ihr euren Avatar mit der Maus von A nach B. Die Welt, in der ihr euch bewegt, ist in einem sehr hübschen Comicstil gezeichnet und erstreckt sich über viele, viele Bildschirme. Die Landschaft wird euch von schräg oben, also aus der Vogelperspektive präsentiert. Am Rand jedes Landschaftsabschnittes befinden sich kleine Sprungsterne, bei dessen Betreten eure Spielfigur zum nächsten Areal teleportiert wird. So baut sich ein grosses Ganzes aus vielen einzelnen Bildschirmen zusammen. Und auf jedem gibt es immer wieder Interaktionsmöglichkeiten, die von euch und eurem Mauszeiger entdeckt werden wollen. So könnt ihr Bäume fällen, um Holz zu erwirtschaften oder in einem Teich die Angel auswerfen und auf einen Fisch hoffen, der verfressen genug ist, um nach eurem Köder zu schnappen. Oder aber ihr redet mit einem der Bewohner und schaut, was ihr Gutes tun könnt.

DOFUS Bild

Überhaupt könnt ihr in Dofus alles machen, was euch vielleicht von den grossen, grafisch aufwendigen Vertretern des Genres wie World of Warcraft bekannt ist. Nur eben mit dem Unterschied, dass ihr in einer zweidimensionalen Comiclandschaft spielt, anstatt durch eine dreidimensionale Virtualität zu marschieren. Bieten kann das MMO-Paradestück unserer französischen Nachbarn aber fast genauso viel. Und bis Level 20 könnt ihr sogar alles kostenlos ausprobieren. Danach möchte der Publisher etwa 5 Euro pro Monat, um euch uneingeschränkten Zugang zu gewähren. Was in Anbetracht der liebevoll gestalteten Charaktere und Landschaften sowie der grossen Vielfalt an Missionen, Gegenständen und Interaktionen durchaus ein fairer Preis ist.

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Stefan Spill

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Stefan Spill am 16 Sep 2007 @ 16:04
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