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DTM Race Driver 2: Review

  Personal Computer 


Codemasters nahm den Mund schon gewaltig voll. Als "Die ultimative Rennsimulation" bezeichneten sie ihr kürzlich veröffentlichtes Spiel DTM Race Driver 2 und setzten sich damit selbst die Messlatte sehr hoch. Hält das Rennspiel die Versprechung auf der Verpackung oder ist es gar nur "Der ultimative Reinfall" des Jahres geworden? Wir liessen ordentlich Gummi auf der Strecke, um es herauszufinden.



Die Laufbahn als professioneller Rennfahrer ist wahrlich umfangreich und alles andere als einfach. In den unterschiedlichsten Rennserien und Fahrzeugtypen beweist ihr euer fahrerisches Können, bei dem nicht nur der Bleifuss, sondern auch taktisches Geschick eine Rolle spielt. Mit jedem erfolgreichen Schritt in der Laufbahn stehen euch neue Wagen und Rennstrecken zur Verfügung, in neuen Wettbewerben messt ihr euch mit den von der KI gesteuerten Kontrahenten und versucht euren Chefmechaniker Scott, TV-Anstalten und natürlich auch willige Sponsoren zu beeindrucken. Denn nur wenn der Rubel rollt könnt ihr euch die teureren, jedoch besser angesehenen Rennserien überhaupt leisten. Das Spiel speichert eure Fortschritte automatisch nach jedem Rennen ab, ein früherer Zeitpunkt in eurer Karriere kann angewählt werden, um eine Rennserie vielleicht doch noch zu schaffen, wenn ihr euch ursprünglich nicht unter den Besten platzieren konntet. Die Geschichte des Karrieremodus wird diesmal erheblich interessanter erzählt, zudem ist die Identifikation grösser, da ihr keinen Rennschnösel zu Erfolgen führt, der euch möglicherweise unsympathisch ist, sondern euch selbst. Das war einer der grösseren Kritikpunkte des Vorgängers, den Codemasters nun ausgewetzt hat.

Starker CPU-Motor gefragt

Doch vor der Rennfahrerlaufbahn ist zunächst einmal Feintuning angesagt - zumindest dann, wenn ihr keinen leistungsstarken Rechner besitzt. Satte 3,5 GB eurer Festplatte verschlingt das Spiel bei der Installation. Wir empfehlen euch, bei leistungsschwächeren PC-Konfigurationen kräftig an den Grafik- und Soundoptionen zu schrauben, speziell in Situationen, in denen
mehrere Wagen gleichzeitig auf dem Bildschirm zu sehen sind, kann

DTM Race Driver
2

eure Ressourcen sonst überfordern. Eine Empfehlung für jeden Rechnertyp auszustellen fällt schwer, hier müsst ihr letztlich selbst entscheiden, welche Option wichtiger für euch ist. Der eine Spieler mag auf die realistischen Schatten der Wagen nicht verzichten, der nächste will lieber die Aussenwelt realistisch auf der Motorhaube gespiegelt sehen. Wer mit vollen Details auf die Strecke gehen will, sollte schon einen PC mit mindestens 2 GHz und einer Geforce 4 Ti besitzen.

Fahrerische Abwechslung satt erwartet euch in den Wettbewerben. Mal steuert ihr einen Oldtimer elegant um einen Rennkurs, dann wieder donnert ihr mit einem schweren Truck über die Piste, um anschliessend in das Cockpit eines Nascar-Boliden zu steigen und mit 350 Sachen durch verschiedene Oval-Kurse zu brettern. Eure Aufgabe wird euch stets vom Chefmechaniker präsentiert. Zumeist geht es darum, einen der vorderen Plätze zu erreichen. Ab und an müsst ihr dann auch auf bestimmte Kontrahenten achten, denn auch die Vorgabe "Komme maximal drei Plätze nach Fahrer X ins Ziel" kommt im Spielgeschehen vor.

Enttäuschung Fahrphysik

Bereits nach wenigen Rennen wird es ersichtlich, die Fahrphysik von DTM Racer Driver 2 ist eine mittlere Enttäuschung! Zwar fühlt sich jedes Auto unterschiedlich im Fahrverhalten an und jede Fahrt auf einer Strecke mit einem anderen Wagen ist eine neue Herausforderung, doch egal ob Formel-Bolide, Nascar-Wagen oder Rallye-Car, nie hat man den Eindruck, dass die Fahrphysik stimmig für eine Simulation ist. Die Bodenhaftung der verschiedenen Rennwagen ist zwar unterschiedlich, eines hat sie jedoch stets gemein: Fahrt ihr über eine Erhebung, hebt euer Wagen oftmals ab und fliegt wie ein Skispringer mehrere Meter durch die Luft. Extrem fällt dies insbesondere bei den Rallye-Cross-Rennen auf. Mit Schmackes über einen Hügel und euer Wagen fliegt locker hundert Meter weit, bis er endlich gegen die nächste Begrenzung knallt. Auch bei den mit viel Anpressdruck versehenen Rennboliden sorgt eine einfache Kerb dann dafür, dass ihr über eure Kontrahenten fliegt. Die KI eurer Gegner hat sich im Vergleich zum ersten Teil verbessert, weist aber dennoch grössere Schwächen auf. So bremsen eure Gegner vor Kurven zum Teil zu extrem ab, Auffahrunfälle sind da vorprogrammiert. Bei Nascar-Rennen schiessen sie euch kurz vor der Boxengasse ab, da sie hier wohl nur eine vorprogrammierte Linie fahren können.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 18:12
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