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DTM Race Driver 3: Review

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"Formel 1? Bah wie langweilig!", diesen Ausspruch musste man in der abgelaufenen Rennsaison häufig hören. Kein Wunder, denn mangels spektakulärer Szenen verkümmert die Königsklasse immer mehr und leere Zuschauerränge sind nicht nur die Folge von teuren Eintrittspreisen. Wer packende Rennen sehen will, geht lieber zu einem der DTM-Events und verfolgt die beinharten Duelle der Rennprofis in den aufgemotzten Serienautos. Bereits die ersten beiden Teile der DTM-Serie von Codemasters konnten uns begeistern, wenngleich wir speziell im zweiten Teil auch viel zu meckern hatten, da das Spiel zwar ein sehr gutes Rennspiel, aber noch lange keine Rennsimulation war.


Den Anspruch einer Rennsimulation hatte Codemasters jedoch an sich selbst gestellt. Doch mit einer unglaubwürdigen KI hatte der Vorgänger Fans von Simulationen enttäuscht. Gleichwohl hatten wir am Spiel unsere Freude, denn als reiner Racer entpuppte sich DTM 2 als abwechslungsreiches Spiel. In diesem Jahr setzt Codemasters diese Tradition in allen Belangen fort. Dies fängt bereits bei den Spielmodi an, die DTM-Veteranen nur allzu bekannt sind. DTM-Saison, eine Karriere in der World-Tour vom Anfänger zum DTM-Profi, verschiedenste Rennklassen, normale Einzelrennen und die Mehrspielermodi wollen euch unterhalten.

Die Karriere als Rennfahrer

Kennt ihr noch den alten Experten Rick? Auch im dritten Teil steht er euch wieder mit Rat und Tat als Teamleiter in ansehnlichen Zwischensequenzen zur Seite. Dabei wird euch aber diesmal keine klischeebehaftete Hintergrundgeschichte geboten, sondern lockere Sprüche und Motivationsversuche des alten Herrn stehen auf der Tagesordnung. Gelegentlich weist euch euer Teamleiter auch auf technische Feinheiten und eine mögliche Fahrweise mit dem nächsten Gefährt hin.

Diese Tipps sind auch sehr willkommen, denn satte 35 verschiedene Rennklassen in über einhundert Meisterschaften warten auf eure Entdeckung. Begrüssenswert ist die Entscheidung der Entwickler, euch selbst vor die Wahl zu stellen, in welcher Rennklasse ihr euren nächsten Karriereschritt machen wollt. Hierbei wird euch jeweils mindestens eine Alternative angeboten. Gerade in der Anfangsphase sind Siege nicht zwingend vorgeschrieben, vielmehr reicht es häufig aus, nur einen der vorderen Plätze in der Gesamtwertung der Rennserie zu erreichen.

Zwei verschiedene Schwierigkeitsgrade stehen euch zur Verfügung. Im normalen Modus greift euch das Programm hilfreich unter die Arme und regelt so beispielsweise die Drehzahl bei Sprüngen herunter oder lässt euch leichter aus Kiesbetten oder Grasflächen wieder herausfahren. Doch der fahrerische Anspruch ist selbst in diesem eher arcadelastigen Spielmodus sehr unterschiedlich, auch hier setzt die DTM-Reihe ihre Historie nahtlos fort. Denn wo es in manchem Rennen nahezu kinderleicht erscheint, an den gegnerischen Fahrzeugen vorbeizuhuschen, ist es in anderen Rennserien erheblich schwieriger. Generell ist zu sagen, dass jede Open-Wheel-Klasse euch deutlich stärker fordert, da Berührungen mit Gegnern und Streckenobjekten grössere Auswirkungen haben.

DTM Race Driver 3
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Markus Grunow

DTM-Race-Driver-3


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Markus Grunow am 08 Mrz 2006 @ 16:00
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