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DTM Race Driver: Review

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Die Könige der Rennsimulationen, Codemasters, melden sich mit einem neuen, actiongeladenen Spiel am Horizont des Renngeschehens zurück. Ob DTM Race Driver den Erwartungen an den Nachfolger der TOCA-Serie gerecht wird, erfahrt ihr in unserer Review.



Installation

Gleich zu Anfang will ich kurz auf die unkonventionelle Installation eingehen, die mich schon ein wenig geärgert hat. Legt man voller Vorfreude die erste CD ins Laufwerk, erscheint sogleich per Autorun-Funktion das Installationsfenster. Klickt man hier jedoch auf "Installieren", wird man enttäuscht, da eine Fehlermeldung angezeigt wird, die dem Benutzer die Anweisung gibt, die CD "Game Data" einzulegen. Diese ist als solche natürlich in der Packung nicht dabei, weil es sich lediglich um CD 2 handelt. Also muss man folgendermassen vorgehen: CD 1 einlegen, warten, bis das Installationsfenster erscheint. CD 2 einlegen und dann erst auf "Installieren" klicken. Meiner Meinung nach hätte man hier doch ein normales Installationsverfahren wählen können.

Racing-Game + Handlung = Motivation!

DTM Race Driver bietet dem Spieler nicht nur riskante und schnelle Rennen sondern auch einen Storymodus, in dem die Karriere des Fahrers Ryan McKane selbst gestaltet werden darf. Geplagt vom Tod seines Vaters, der im Rennwagen ums Leben kam, und seinem neunmalklugen Bruder Donnie, begibt sich Ryan auf die Suche nach einem geeigneten Rennstall, der ihm die Möglichkeit bietet, aus den Fussstapfen seines Vaters und denen seines Bruders herauszutreten.

Das erste Angebot kommt natürlich erst einmal von einem kleineren Stall, wo Ryan zunächst sein fahrerisches Können unter Beweis stellen muss. Angebote und private Nachrichten bekommt Ryan natürlich - wie könnte es anders sein - per E-Mail zugeschickt und kann diese in seinem Fahrerbüro checken. Aber jetzt erst mal ab in den ersten Boliden und gut anschnallen, denn hier beginnt das Spiel und man bekommt erstmals einen - wenn auch zunächst kleinen - Eindruck, wie es im Rennzirkus rund um die DTM aussieht. Am Ende dieser Fahrerprobe, die auch von Anfängern gut zu meistern sein sollte, unterschreibt McKane seinen ersten Vertrag als Rennprofi und schon beginnt die Meisterschaft.

An verschiedenen Punkten seiner Karriere trifft Ryan auf Menschen, die die ganze Story rund um die Meisterschaft immer interessanter machen. Im Laufe der Rennsaison bildet sich auch die Persönlichkeit vom Hauptakteur immer weiter aus. Diese mag vielleicht nicht jedem gefallen, da er sich nicht allzu selten als arroganter Macho gibt, aber da er nun mal ein Rennfahrer ist, ist auch das auszuhalten. Allerdings wird auch im Laufe der Zeit klar, dass das meiste nur die harte Fassade eines weichen Jungen ist, der seinen Vater vermisst und ihm auf diese Weise beweisen will, dass auch er ein Meister am Lenkrad sein kann. Spätestens hier tritt das ein, was sich die Entwickler allem Anschein nach von der Story versprochen haben: Motivation pur! Der Spieler wird regelrecht zur Identifikation mit Ryan McKane gezwungen, was allerdings einen Heidenspass macht. Denn wer wollte nicht schon einmal berühmt und berüchtigt sein?

Diese Art von Story-Modus ist eine absolute Premiere im Genre der Rennsimulationen. Kein Rennspiel hat mir persönlich bisher so viel Spass bereitet wie DTM Race Driver. Ein dickes Lob geht an Codemasters für die extra Portion Motivation während des Spiels. Man sollte jedoch dazu sagen, dass das Spiel auch ohne die Story nicht unbedingt viel schlechter zu bewerten ist, da hier sowohl die sagenhafte KI als auch die schöne Grafik für ein grosses Mass an Fahrspass sorgen, doch dazu später mehr.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 18:11
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