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Dark Age of Camelot - Darkness Rising: Review

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Vier Jahre hat das MMORPG Dark Age of Camelot (DAoC) bereits auf dem Buckel. Das Spiel um skandinavische und keltische Legenden wird mit dem Addon Darkness Rising zum sechsten Mal für die Zukunft aufgerüstet. Ob sich die Kosmetik auch dieses Mal wieder lohnt?

Laut Pressemitteilung hat es der Hersteller von DAoC, Mythic Entertainment, geschafft, sein bahnbrechendes Online-Rollenspiel seit der Erstveröffentlichung im Februar 2002 rund 500.000 Kunden in Europa schmackhaft zu machen. Eine halbe Million also - damit setzt DAoC einen Meilenstein in der Entwicklung von MMORPGs. Dass es nicht so einfach ist, seine Spieler an der Stange zu halten, wäre den Publishern der Serie längst klar geworden, gäbe es nicht in regelmässigen Abständen Erweiterungssets für das Grundspiel. Und da diese in so zahlreichen Varianten erhältlich sind und manches Addon gar von einem anderen abhängig ist, verliert selbst ein Profizocker langsam den Überblick im Addon-Dschungel. Vor der Installation von Darkness Rising ist es zumindest notwendig, das Originalspiel und seine drei Haupt-Erweiterungen installiert und aktiviert zu haben. Als da wären Shrouded Isles, Trials of Atlantis und Catacombs. Für Anfänger eignet sich besonders der Kauf der Ultimate Collection. Die kostet weniger als 30 Euro und enthält neben dem Originalspiel alle drei genannten Erweiterungen. Für Darkness Rising müssen weitere 20 Euro hingeblättert werden. Mal schauen, ob nach dieser Investition dunkle Wolken aufziehen.

Von Gut und Böse

Zeitgleich mit der Veröffentlichung von Darkness Rising hat Mythic, respektive der Serverdienst von GOA, den Patch V1.80 aufgespielt. Allein dadurch erhalten alle Spieler die Lizenz, auch mal neben der Spur sein zu dürfen. Das bedeutet: Endlich sind die lang erwarteten frei beweglichen Pferde im Spiel integriert. Für 250 Goldstücke gehört ein solcher Gaul euch. Vorbei sind die Zeiten, in denen ihr wie auf Schienen die Pferderouten abklappert. Die sind zwar immer noch da, und für manchen Ausflug sicher eine bequeme Alternative, doch sind sie längst nicht so flexibel einsetzbar wie die frei beweglichen Reittiere. Die können sogar mit kostbaren Sätteln und Gewändern behangen werden. Auf Tastendruck springt euer Pferd und lässt sich auch sonst genauso so steuern, wie euer Middie, Hibbi oder Albi zu Fuss. Einige Emotes kommen hinzu: Mit "/horse pet" klopft ihr eurem Klepper auf den Hals, "/horse graze" lässt ihn grasen und mit "/dance" fangen Pferd und Reiter an zu tanzen. Praktisch, dass ein solcher vierbeiniger Tanzpartner im Rucksack Platz hat. Einfach das Pferdeicon auf die Bedienleiste ziehen und draufklicken. Mit einem Pfiff ruft ihr das Pferd herbei, welches auch drei Sekunden später vor euch für den Ausritt bereit steht. Das sogar in RvR-Gebieten (also auf den Schlachtfeldern), aber nicht in geschlossenen Umgebungen, wie etwa Höhlen oder Hauptstädten. "Und wer macht jetzt die ganzen Pferdeäpfel weg?", könnte man sich fragen. Nicht nötig, denn die Pferde grasen zwar (scheinbar), stehen aber gar nicht auf Fallobst. Schöne saubere Spielwelt!

Dark Age of Camelot - Darkness Rising
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Thomas Richter

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Thomas Richter am 12 Feb 2006 @ 15:45
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