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Darkstar One: Review

  Personal Computer 

Der Weltraum, unendliche Weiten ... so weit, so gut. Wir befinden uns in der fernen Zukunft. Die Menschen haben das All erforscht, bewohnen fremde, weit entfernte Planeten und leben unter den Argusaugen des galaktischen Rates in Frieden mit vormals fremden Rassen zusammen. Doch ein kleines, ausgegrenztes Volk, die Thul, attackiert das friedliche Leben der Terraner und ihrer Verbündeten. Angriffe häufen sich, Konflikte brodeln auf und ein zweiter intergalaktischer Krieg scheint nicht mehr abzuwenden.

Während die Spannungen im All zu eskalieren drohen, erfährt der junge Pilot Kayron Jarvis vom Vermächtnis seines ermordeten Vaters. Die Darkstar One gehört einer neuen Generation von Kampfschiffen an, die Kayrons Vater entwickelte und mit einer geheimnisvollen neuen Technologie ausstattete. Kayron selbst soll der Pilot und Captain der ersten und bislang einzigen Darkstar werden und er will die Macht des Schiffes nutzen, den Tod seines Vaters zu rächen. Zeit also, die Brücke zu betreten und in das wohl grösste virtuelle Weltall aller Zeiten durchzustarten.

Von wegen Vakuum!

Weltraumspiele sind in den letzten Jahren selten geworden. Der letzte grosse Vertreter dieser Klasse war wohl Freelancer aus dem Hause Digital Anvil. Jetzt aber starten die Deutschen in den virtuellen Weltraum durch. Ascaron bringt mit Darkstar One nach eigenen Angaben ein Weltraum-Action-Adventure mit Rollenspiel-Elementen auf den Markt. Grundkonstrukt der actiongeladenen Weltraum-Oper ist ein Universum mit über dreihundert frei erkundbaren Sonnensystemen, unzähligen Handels- und Forschungsstationen, Planeten, Frachtern, unterschiedlichen Regierungen und Wirtschaftsformen und insgesamt sechs grundverschiedenen Rassen.

Protagonist des Spiels ist der junge, ungestüme Pilot Kayron Jarvis, der grosse Augen macht, als er gleich in der ersten Cutscene des Spiels das Werk seines Vaters, das High-Tech-Schiff Darkstar One, in Empfang nehmen darf. Das Tutorial bilden drei recht simple Trainingsmissionen, bereits danach hat der Spieler freie Hand über das Schiff und kann eigentlich machen, was er will.

Die Handelsstationen, von denen es in jeder Planetenumlaufbahn mindestens eine gibt, sind im Spielverlauf die wohl wichtigsten Knotenpunkte für die Darkstar One. Denn dort wird nicht nur das Schiff kostenlos repariert, in der Lounge kann Kayron auch allerhand nützliche Dinge erledigen. An den Terminals auf den Stationen kann der Spieler Aufträge annehmen, Handel mit den unterschiedlichsten Waren betreiben, Ausrüstungsgegenstände und Waffen kaufen und verkaufen oder die weitere Route planen. Zwischen den Story-Missionen kann Kayron in der Regel, solange er will, zwischen den Planeten und Sonnensystemen umherfliegen, Nebenmissionen bestreiten und Geld sammeln. Da es im Spiel keine neuen Raumschiffe zu kaufen gibt und der Spieler von Anfang bis Ende mit der Darkstar One unterwegs ist, finden die Credits am ehesten für Ausrüstung, Waffen und Handel Verwendung. Dabei ist es dem Spieler ausserhalb der Hauptgeschichte stets freigestellt, wie er sich die wertvollen Credits verdient. Ehrliche und harmlose Aufträge wie Begleitschutzmissionen oder Transportflüge führen genauso zum Erfolg wie wilde Weltraumpiraterie oder harte Dogfights in Missionen als Kopfgeldjäger. Man sollte allerdings vorsichtig sein, wo und mit wem man es sich verscherzt. Zu viele Überfälle in einem System oder häufige Angriffe auf eine bestimmte Rasse sorgen für Unmut. Euer Ruf schwindet und beim nächsten Hyperraumsprung in das entsprechende System kann es durchaus zu einer Begegnung mit einem unfreundlichen Empfangskomitee kommen.

Oh, du buntes Welten-All

Die meiste Zeit des Spiels verbringt ihr im Cockpit der Darkstar One. Abgesehen von einigen Bedienelementen und Konsolen erstreckt sich also vor dem Auge des Spielers permanent das schwarze, leere Universum. Schwarz und leer? Von wegen. Die einzelnen Planeten und Systeme sind vergleichsweise farbenfroh gestaltet und überzeugen grafisch auf ganzer Linie. Dichte Asteroidenfelder mit Tausenden dreidimensionaler Felsbrocken sorgen für grosses Staunen, jedes Sonnensystem scheint in sein eigenes, ganz persönliches Farbschema gehüllt zu sein. Diffuses, rotes Licht, düstere Atmosphäre oder doch eher ein freundliches und ruhiges Blau gepaart mit klarer Sicht auf den noch weit entfernten Planeten? Jedes System hat seinen eigenen, ganz individuellen Look und gibt dem Spieler je nach dem ein sicheres Gefühl oder stösst ihn in eine ungemütliche Aufpasser-Stimmung.

Darkstar One
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Tobias Kuehnlein

Darkstar-One


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Tobias Kuehnlein am 24 Mai 2006 @ 12:20
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