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Dawn of Fantasy: Review

  Personal Computer 

Schon 2003 hatten die Jungs und Mädels bei den Reverie World Studios die Vision eines Echtzeitstrategiespiels mit Tausenden von Mitspielern in einer sich stets verändernden, persistenten Online-Welt. Fast acht Jahre nach den ersten Screenshots und Videos ist nun Dawn of Fantasy erschienen. Doch nach all den Jahren stand das Rad der Entwicklung nicht still. Ist die Konkurrenz an ihnen bereits vorbeigezogen?

Web 2.0-RTS

Mittlerweile gehören MMO-Features zum guten Ton. Nahezu jeder Titel, der irgendwie einen Online-Modus beinhaltet, muss schon beinahe zwangsläufig auch umfangreiche Social-Media- und Community-Features beinhalten, um modern zu wirken. Ein ganzes Strategiespiel rund um diese Web 2.0-Features zu errichten, war in der Vergangenheit jedoch eher die Ausnahme. Und so lesen sich die Packungsrückseite und das Handbuch von Dawn of Fantasy erfrischend anders. Packende Online-Mehrspielerschlachten mit Tausenden von Einheiten in einer umfangreichen Online-Welt, in welcher stets durch Spielerhand irgendetwas passiert. Doch erst einmal bleibt der Titel bodenständig und gewöhnlich, denn bevor ihr in die Wirklichkeit entlassen werdet, müsst ihr zunächst einmal euer kleines Anwesen zu einer imposanten Stadt heranwachsen lassen. So lange steht ihr unter dem Schutz und den Fittichen der lokalen Herrschaften und dem König.

Drei Völker kämpfen insgesamt um die Welt namens Mythador: Menschen, Orks und Elfen. Nachdem ihr euer Online-Konto angelegt habt, könnt ihr euch zwischen diesen drei Rassen entscheiden. Keine Sorge, pro Account könnt ihr gleich eine Handvoll Städte gründen, so dass ihr nicht nur auf ein Volk angewiesen seid, sondern alle drei Spielweisen kennenlernen könnt. Jedes dieser Völker spielt sich nämlich - zumindest am Anfang, da sich im weiteren Spielverlauf die Einheitentypen vermischen - grundlegend anders.



Die Menschen setzen auf Wirtschaft und können schon früh im Spiel Rohstoffe schnell in ihrem Lager einbunkern. Land- und Viehwirtschaft ermöglichen schon frühzeitig das Ausbilden günstiger Einheiten. Hinzu kommen als Ressourcen Holz, Gold und Stein. Insbesondere die Steine werden in rauen Mengen für den Bau imposanter Burganlagen auch dringend benötigt. Auch Holz, ein in Dawn of Fantasy nachwachsender Rohstoff, sollte immer in ausreichender Menge vorhanden sein. Trotz einer ganzen Schar von Bauern, die Bäume fällen oder Steine klopfen, dauert der Ressourcenabbau ziemlich lange, da pro Bauerneinheit immer nur eine einzige Rohstoffeinheit generiert wird. Der Bauplatz innerhalb eurer Festungsanlagen ist übrigens streng begrenzt und die Vergrösserung der Siedlung eine sehr kostspielige Angelegenheit. Die Orks gehen hingegen lieber auf die Jagd und frönen eher dem Kampf, als sich mit lästigem Sammeln von Ressourcen abzugeben. Zwar werdet ihr bei der Gründung eures Orklagers auch mit Rohstoffabbau konfrontiert, doch das Leichenfleddern wird sich bald als profitabler herausstellen. Dieses Volk kann, wie in fast jedem Echtzeitstrategiespiel auch, mittels seiner Arbeiter überall ein Gebäude errichten. Auch das dritte Volk im Bunde, die Elfen, bedarf einer grundlegend anderen Spielweise. Es steht im Einklang mit der Natur und es würde den Elfen niemals in den Sinn kommen, einem Tier oder Baum zu schaden. Sie leben in den Baumkronen, nutzen die Deckung und leben von der Symbiose mit der Natur, so dass sich die Wirtschaft nahezu von selbst regelt.

Dawn of Fantasy
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 25 Okt 2011 @ 22:06
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