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Dawn of War - Dark Crusade: Review

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Intergalaktische Kriege gibt es, rein fiktional betrachtet, so einige. Man denke an den Krieg der Sterne, an die Abenteuer der Enterprise oder diverse andere Vertreter. PC-Spieler und Fans von Fantasy-Szenarien hingegen denken bevorzugt an das scheinbar unendliche Scharmützel, das der Dawn of War-Reihe zu Grunde liegt. Nach einem spektakulären Hauptspiel und einem soliden Add-On folgt nun mit Dark Crusade das zweite Zusatzpaket zu Dawn of War. Dass das feine Add-On dabei auch ohne die Vollversion läuft, ist nur einer von vielen Vorzügen.

Sieben um ein Reich

In Dawn of War, dem Hauptspiel von Relic, haben sich vier Völker um die Herrschaft über das Universum gestritten. Im Add-On Winter Assault kam mit der Imperialen Garde ein fünftes Volk dazu. Dark Crusade setzt nun nicht nur einen, sondern gleich zwei drauf - zwei neue Völker nämlich. Die sind auf dem Planeten Kronus beheimatet, auf den sich der intergalaktische Konflikt in Dark Crusade ausbreitet. Neben den Space Marines, den Orks, den Chaos Marines, den Eldar und der bereits erwähnten imperialen Garde ringen nun auch die Tau, ein hochtechnisiertes Volk, und die Necrons, ein untotes Zombie-Roboter-Volk, um die Herrschaft.

Einsteiger, die mit Dark Crusade in die Warhammer-Spiele reinschnuppern wollen, dürfen sich freuen. Nicht nur mit den beiden neuen Völkern, nein, mit allen sieben Rassen darf die Kampagne in Dark Crusade bestritten werden. Natürlich muss man sich zu Spielbeginn für eine entscheiden. Einschränkungen erleben Besitzer des zweiten Add-Ons, die das Hauptspiel nicht ihr Eigen nennen, nur im Multiplayer-Modus. Dort kann ohne das Hauptspiel nur mit den beiden neuen Völkern gedaddelt werden.

Rund fünfzehn Stunden Spielspass soll das Add-On mit seiner neuen Kampagne bieten. Dabei orientieren sich die Entwickler im grundlegenden Ablauf erstmals an Spielen wie Empire of War oder Schlacht um Mittelerde. Auf einer Übersichtskarte des gesamten Planeten verschiebt der Spieler seine Armee in andere Regionen und Provinzen, fordert neue Einheiten an und plant seinen Feldzug. Erst nachdem eine Entscheidung gefällt wurde, starten die bewährten Echtzeitschlachten auf einer dem Territorium landschaftlich entsprechenden Map.

Schade ist, dass hierfür die Story ein wenig vernachlässigt wurde. Es wird wenig über die neuen Völker erzählt. Zwischensequenzen oder Videos sind rar, weil auch die entsprechenden Missionen fehlen. Meist geht es lediglich darum, Reliquien einzunehmen und den oder die Gegner restlos von der Map zu putzen. Es gibt zwar einige Ausnahmen, jedoch genügen die nicht, um eine erzählerische Dichte im Spiel zu erzeugen. Macht aber nix, denn rein spielerisch macht Dark Crusade genauso viel Spass wie einst das Hauptprogramm - und das hat seinerzeit in unserem Test immerhin die Knallerwertung von 9.0 bekommen.

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Tobias Kuehnlein

Dawn-of-War---Dark-Crusade


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Tobias Kuehnlein am 03 Nov 2006 @ 07:46
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