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Dawn of War II - Chaos Rising: Review

  Personal Computer 

Die alleine lauffähige Erweiterung Chaos Rising für Dawn of War II bringt nur wenige Neuerungen mit in den spielerischen Alltag. Lohnt sich die Anschaffung dennoch oder braucht ihr den dunklen Göttern keine Loyalität schwören? Dunkle Götter? Ja, die von bösen Chaosgöttern besessenen Chaos Space Marines kämpfen gegen das Imperium und alle anderen Völker.

Relic Entertainment bleibt seinem im Hauptspiel definierten Stil treu. Statt aufwändigem Basenbau und Rekrutierungen von verschiedensten Einheiten ist es eure Aufgabe, wenige Soldaten durch die Schlachten zu führen und sie mit Ausrüstung sowie neuen Fähigkeiten allmählich zu optimieren. Für Online-Spieler bietet die Erweiterung sehr viel mehr als für bekennende Solisten. Die neue Fraktion der Chaos Space Marines ist nur im Mehrspielermodus auswählbar, es wurden immerhin sieben weitere Karten für die Online-Gefechte hinzugefügt und der Modus "Letzter Widerstand" erweitert, so dass ihr nun auch mit Chaos-Hexern oder Tyraniden-Helden gemeinsam in die Schlacht ziehen könnt.



Solospieler hingegen bekommen eine Kampagne mit 15 Missionen, bei der ihr die Befehlsgewalt über die aus dem Hauptspiel bekannten Blood Ravens erhaltet. Wie auch zuvor, versorgt ihr euren Heldentrupp dann mit reichlich Waffen, Rüstungsteilen und weiteren Objekten. Es gilt auch diesmal, vor den verschiedenen Einsätzen eine gewisse taktische Vorauswahl zu treffen, was die Missionslänge etwas streckt. Welche vier Helden ihr in die Gefechte werft und wie sich euer Kommandant auf dem Schlachtfeld verhält, bestimmt schliesslich ihr. Die Möglichkeiten, hinter Mauern und Felsen Deckung zu suchen, Gegner mit Sperrfeuer festzunageln oder Gebäude für einen Hinterhalt zu besetzen, sind auch diesmal wieder enthalten. Dennoch werdet ihr keine zehn Stunden benötigen, um das Ende der Kampagne zu erleben.

Eine wichtige Neuerung ist die Korruptionsanzeige im Spiel. Durch das Nutzen bestimmter Fähigkeiten oder verfluchter Gegenstände steigt diese an, und verschiedene neue aktive als auch passive Fertigkeiten werden dadurch allmählich freigeschaltet. Marines verursachen dann beispielsweise wesentlich mehr Schaden, wenn sie sich im Blutrausch befinden. Mit jeder neuen Stufe der Korruption erhalten eure Trupps neue Fähigkeiten, was natürlich Einfluss auf den Verlauf der Kampagne hat. Sehr mächtige, heilige Gegenstände dürfen korrumpierte Soldaten allerdings nicht tragen. Wie auch schon im Hauptspiel, erfahrt ihr übrigens im schwach gestalteten Handbuch herzlich wenig über das Korruptionsprinzip.

Dawn of War II - Chaos Rising
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Markus Grunow

Dawn-of-War-II---Chaos-Rising


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Markus Grunow am 05 Mai 2010 @ 12:54
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