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Dawn of War II - Retribution: Review

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Relic Entertainment wollten eigentlich ihrem definierten Stil treu bleiben und statt aufwändigem Basenbau und Rekrutierungen von unterschiedlichen Einheiten auch in der neuen Erweiterung Retribution die Aufgabe an den Spieler stellen, nur wenige Soldaten durch die Schlachten zu führen und sie mit Ausrüstung sowie neuen Fähigkeiten allmählich aufzuwerten. Die zweite Fortsetzung nach Chaos Rising bringt jedoch eine sonst im Strategie-Genre bewährte Funktion mit sich, nach der sich offenbar viele Spieler gesehnt haben: den Einheitenbau.

Das Imperium schlägt zurück

Zwar steht auch diesmal die Ausbildung der eigenen Helden im Mittelpunkt des Spiels und schürt so die Identifikation mit den eigenen Kämpfern auf dem Schlachtfeld, doch könnt ihr jetzt auch eigene Einheiten in der Einzelspielerkampagne freischalten und so später erschaffen und sie ins Gefecht werfen. Einige Jahre nach den Ereignissen von Chaos Rising sind die verschiedenen Fraktionen immer noch im Krieg. Das Imperium will diesen scheinbaren Endloskriegen nun doch ein Ende bereiten und schickt die Truppen und gigantische Sternenzerstörer für den ultimativen letzten Schlag aus. Sechs Fraktionen stehen sich im Kampf gegenüber und für jede der Partien haben die Entwickler eine eigene Kampagne mit jeweils 16 Missionen erstellt.



Habt ihr euch durch eine der Kampagnen gekämpft, bekommt ihr es zum Abschluss jeweils mit einem mächtigen Endgegner zu tun, den ihr auf der anderen Seite oftmals wiederum als Held wiedersehen werdet, wenn ihr für die Geschicke der Fraktion verantwortlich seid, die ihr aktuell bekämpft. Allerdings dürft ihr euch diesmal - ganz im Gegensatz zur Erweiterung Chaos Rising - nicht über sehr spannend inszenierte Szenen freuen. Zwar gibt es auch in Retribution Zwischensequenzen zu erleben, doch können diese nicht so fesseln wie im Vorgänger, sprich die Handlung fällt insgesamt betrachtet deutlich dünner aus. Letztlich ist das aber auch nicht so schlimm, denn entscheidend ist bekanntlich auf dem Platz, Verzeihung, auf dem Schlachtfeld natürlich.

Wie sonst auch, kämpft ihr euch durch halb zerstörte Umgebungen, felsige Landschaften und auch mal durch den einen oder anderen Schlauchlevel, ein nötiges Übel, um euch geschickt im Handlungsrahmen zu bewegen. Statt dem bekannten Nachschub an Munition könnt ihr nun auf den Karten Kisten erobern, in denen ihr notwendige Ressourcen findet. Auf zwei Arten lassen sich diese im Spiel einsetzen. Zum einen könnt ihr damit eure tapferen Helden aufrüsten und verschafft ihnen so beispielsweise mehr Lebenspunkte oder eine grössere Schadenswirkung. Damit könnt ihr theoretisch das Spiel genauso erleben wie auch die anderen Dawn of War-Teile zuvor, sprich ihr verzichtet auf die andere Variante, die euch diesmal zur Verfügung steht.

Dawn of War II - Retribution
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 15 Mrz 2011 @ 20:05
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