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Dawn of War II: Review

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Alles neu macht der Mai? Mag sein, aber wir haben gerade noch knapp Februar, insofern ist der Mai noch weit weg. Dennoch überrascht uns in diesem Monat ein Echtzeit-Strategiespiel mit seinem lang herbei gesehnten Nachfolger. Relics Warhammer-Spektakel Dawn of War geht endlich in die zweite Runde und lässt bereits wenige Tage nach dem Release zahlreiche verwunderte Spieler hinter sich. Warum? Dawn of War II geht einen für eine Fortsetzung sehr ungewöhnlichen Weg und macht vom grundlegenden Konzept her fast alles anders als der kommerziell erfolgreiche Vorgänger. Und trotzdem kommt uns das alles irgendwie verteufelt bekannt vor.

Wo bitte geht's zum Feind?

Na ja, im Kern bleibt Dawn of War II dennoch beim Alten. Ihr befehligt in der Solo-Kampagne, die ihr übrigens auch kooperativ mit einem Kumpel zocken könnt, Space Marines vom Orden der Blood Ravens. Die legen sich in der Hatz um ein kleines Planetensystem nach und nach mit Orks, Eldar und einer dritten, ziemlich fiesen Alien-Partei an. Dabei wird euch relativ freie Hand gelassen, wie ihr weiter vorgeht, da es meist mehr als nur einen möglichen nächsten Einsatzort gibt. Optionale Einsätze verfallen nach einigen Spieltagen - und damit auch die jeweilige Belohnung in Form einer Spezialfähigkeit oder eines Ausrüstungsgegenstands - Pflichteinsätze warten geduldig darauf, dass sie von euch gespielt werden. Die Geschichte in Dawn of War II dreht sich dabei um eine finstere Bedrohung, die Orks und Eldar gegeneinander aufwiegelt und die Space Marines eine ganze Weile lang ziemlich ahnungslos dastehen lässt. Wer zum Geier hat denn noch Interesse an diesem unbedeutenden Planetensystem? Nun gut, die Überraschung ist spätestens dann keine mehr, wenn man bereits ein Multiplayer-Gefecht gespielt hat und sich dabei mal die verfügbaren Rassen betrachtet hat.

Soweit, so bekannt. Das alles klingt nach guter, alter Echtzeitstrategie der klassischen Bauart. Aber weit gefehlt, Dawn of War II schlägt andere Pfade ein. Während es im Vorgänger meist erst einmal darum ging, eine Basis aufzubauen und eine kleine Armee aus möglichst verschiedenartigen Einheiten und Panzern zu rekrutieren, spart Dawn of War II in Zeiten der Wirtschaftskrise spürbar am Personal. Statt einen unüberschaubaren Pulk von Einheiten zu befehligen, tummeln sich maximal vier kleine Space Marine-Squads auf dem Bildschirm. Einen Basisbau gibt es nicht, schliesslich landen die Space Marines stets in feindlichem Gebiet. Und da baut man keine Basis auf, da schlägt man sich sofort zum Feind durch, so wie sich das für eine interstellare Sondereinsatzgruppe eben gehört.

...dann suchen sie doch einfach das A-Team!

Zum Stammpersonal gehört ein Oberkommandant, dem ihr zu Beginn des Spiels euren Namen geben dürft und der effektiv euer Alter Ego auf dem Schlachtfeld ist. Dieser junge Hüpfer ist ein durchschlagskräftiger Nahkämpfer und hat ausserdem die Fähigkeit, alle Einheiten in der Umgebung zu heilen oder gegebenenfalls wieder zu beleben. Wiederbeleben könnt ihr aber nicht die namenlosen Space Marines, die in der Schlacht fallen, sondern lediglich die Anführer der entsprechenden Squads, die euch untergeben sind.

Dawn of War II
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Tobias Kuehnlein


Dawn-of-War-II


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Tobias Kuehnlein am 27 Feb 2009 @ 10:21
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