GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Day of Defeat: Review

  Personal Computer 


Counter-Strike hat es vorgemacht, jetzt ist eine weitere Half-Life-Modification dabei zum Verkaufshit zu mutieren. Zwar ist eine Online-Variante als Mod für Half-Life immer noch erhältlich, die Besitzer einer Vollversion von Day of Defeat werden allerdings mit zusätzlichen Features versorgt, die den Kauf der Retail-Version rechtfertigen sollen. Neben einer schönen Packung, einem Handbuch und natürlich auch einer CD beinhaltet die ?Vollversion? ein neues Titelmenü, einige neue Maps, sowie eine neue Partei, die Briten. Wir sagen euch in unserem Test, ob sich ein Kauf lohnt!



Vom Tellerwäscher zum Millionär

Ok, vielleicht nicht unbedingt der gleiche Verlauf, aber dennoch, was als kleines Mod-Projekt vor ein paar Jahren begann, hat sich zu einem völlig neuen Spiel entwickelt, nur noch die Engine lässt erkennen, dass es sich um eine Half-Life-Mod handelt. Wurde das Spielprojekt damals noch belächelt, gilt es heute als eine der besten Mods überhaupt und steht gleich direkt hinter Counter-Strike.

Wer bislang noch nicht in den Genuss einer Half-Life-Version gekommen ist, dem erklären wir nun erst einmal kurz, worum es sich bei Day of Defeat überhaupt handelt. Zunächst einmal sei gesagt, dass es sich bei Day of Defeat um einen Multiplayer-Shooter handelt, der allerdings ein teamorientiertes Gameplay voraussetzt. Wer das Spiel ausschliesslich im Solomodus zocken möchte, den müssen wir leider auf die weniger gut gelungenen Bots vertrösten, die man zuhauf im Internet downloaden kann.

Ansonsten ist Day of Defeat ein klassischer Vertreter eines First-Person-Shooters. So muss sich der Spieler zu Beginn einer jeden Partie erst einmal für ein Team entscheiden und danach eine Charakterklasse wählen. Mit der nächsten Angriffswelle ist man dann mittendrin im Geschehen, dabei unterscheiden sich die insgesamt 15 Maps recht deutlich von einander. Der Mittelpunkt des Spiels dreht sich immer um eins: Gemeinsam vorgehen, denn nur so kann man das Ziel der Mission schaffen. Einzelgänger oder gar Teamkiller werden ganz und gar nicht gerne gesehen und schnell von einem
Server gekickt.

Verschiedene Spielmodi

In Day of Defeat bekommt der Spieler für seine rund 20 Euro zwei verschiedene Gameplay-Arten geliefert. In Gebietskontrollen-Maps muss das eigene Team ein entsprechendes Gebiet erobern und dieses schliesslich vor den gegnerischen Einheiten sichern. Am besten kann man diesen Modus mit einer Art Capture-The-Flag beschreiben, wobei über die gesamte Map verschiedene Flaggen verteilt sind, die es zu erobern gilt. Allerdings gibt es pro Map meistens ein Gebiet, welches man nur für sich beanspruchen kann, wenn sich eine bestimmte Spieleranzahl aus dem eigenen Team in der Flaggenzone aufhält. Als weiteren Spielmodus bietet Day of Defeat die Einnahme beziehungsweise Zerstörung von Objekten. In dieser Missionsart muss das Team einige bestimmte Objekte zerstören, um den Sieg davonzutragen. Allerdings variiert hier das Spielziel von Map zu Map. So muss zum Beispiel das andere Team eine bestimmte Aufgabe in einem gewissen Zeitlimit erledigen.

Mapvielfalt

An dieser Stelle möchten wir euch einmal ein paar verschiedene Maps vorstellen, die in Day of Defeat enthalten sind:

Caen: Hierbei handelt es sich um eine Mission, die vor dem D-Day spielt. Im Juli 1944 haben sich die Deutschen und die Alliierten in der Normandie heftige Strassenschlachten geliefert. Beide Seiten müssen die sechs Flaggen erobern, die überall in der Map verteilt sind, erst dann haben sie gewonnen.

Donner: Juni 1944 in der Normandie. In dieser Map kämpfen sich die Alliierten von Hecke zu Hecke, um eine wichtige Strassenkreuzung zu erobern.
Forest: Der leider unschönste Level ist Forest. Die Map spielt im September 1944 an der Westfront, zwei feindliche Einheiten haben sich in einem Wald verschanzt. Hier gilt es besonders schnell die Schützengräben in der Mitte der Map einzunehmen, um einen strategischen Vorteilzu erhalten.

Kalt: Auch bei Kalt handelt es sich um eine reine Strassenschlachten-Map. Kalt war Schauplatz der schwersten Gefechte überhaupt im Zweiten Weltkrieg. Charlie: Die wohl bekannteste Schlacht des Zweiten Weltkriegs war wohl der D-Day im Juni 1944 in der Normandie. Die Alliierten müssen zuerst den Stacheldrahtzaun sprengen, um auf den Strand zu gelangen. Danach gilt es die beiden 88er Flak, den Funkturm, sowie den Artilleriebunker zu vernichten. Erst dann haben die Amis die Map gewonnen. Die Deutschen hingegen müssen lediglich alles tun, damit die Alliierten nicht ihre Ziele durchführen können. Jagd: Die Map Jagd spielt 1944, nahe Caen. Ein Gleiter ist mit wichtigen Plänen auf feindlichem Boden abgestürzt, die Briten versuchen nun alles, um die Pläne zurückzubekommen.

Day of Defeat
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Admin

Day-of-Defeat


Day-of-Defeat


Day-of-Defeat


Day-of-Defeat


Admin am 07 Mrz 2005 @ 17:21
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen