GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Death to Spies: Review

  Personal Computer 

Wer wollte nicht immer schon auf den Spuren von James Bond hinter den feindlichen Linien operieren oder wie Sam Fischer die Widersacher heimlich von hinten erledigen? Nobilis und 1C Company haben das Thema des Spions aufgegriffen und in den Zweiten Weltkrieg verfrachtet. Ob das 1000. Spiel mit diesem Setting auch überzeugen kann und ob sich ein Kauf lohnt, könnt ihr nun nachlesen.

Im April 1944 bewegt ihr euch als Geheimagent des sowjetischen Gegenspionagedienstes SMERSH durch feindliches beziehungsweise deutsches Gebiet und müsst dort verschiedene Aufgaben erledigen. Schon die Verpackung des Spiels verspricht vollmundig ein neues Level der künstlichen Intelligenz, nicht-lineare Missionsstrukturen und unbegrenzte Spielbarkeit, doch einige dieser Versprechungen bleiben ziemlich schnell auf der Strecke. Doch dazu später mehr. Zunächst müsst ihr euch entscheiden, ob ihr erstmal die Trainingsmission absolvieren oder gleich ins Geschehen einsteigen wollt.

Wer noch nie ein Spiel dieser Art in der Hand hatte, der sollte sich das Tutorial einmal ansehen. Alle anderen dürfen sich dies ersparen, denn nach wenigen Minuten hat man das Wichtigste herausgefunden. In der ersten Mission habt ihr den Auftrag, in ein feindliches Lager einzubrechen und von dort Geiseln zu befreien. Der Startpunkt ist irgendwo im Wald, von dem aus ihr die Gegend erkunden müsst. Damit ihr nicht gleich von jeder feindlichen Wache entdeckt werdet, könnt ihr langsam gehen, in der Hocke schleichen und auf dem Boden kriechen. Nutzt ihr diese Optionen nicht, entdecken euch die Gegner schneller, wobei man dann auch schon so nahe dran ist, dass man sie mit einem Messer oder Chloroform beseitigen kann.

Dies spricht nicht für eine künstliche Intelligenz der nächsten Stufe oder Generation. Seid ihr beispielsweise nach einem kurzen Marsch am feindlichen Lager angekommen, so reicht es aus, eine Granate zu werfen oder einen Schuss abzugeben und sich dann hinter der nächsten Ecke zu verschanzen. Mit ein wenig Glück kommt die Hälfte der gegnerischen Armee Mann für Mann aus dem Lager und lässt sich erledigen. Des Weiteren kann es passieren, dass Soldaten ihre toten Kameraden entdecken und versuchen, Alarm zu schlagen, oder wild hin- und herlaufen, bis ihr sie niederstreckt. Um das zu verhindern, lassen sich erledigte Gegner wegtragen, so dass sie ausser Sichtweite für alle anderen liegen.


Death to Spies
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Kim Radojewski

Death-to-Spies


Death-to-Spies


Death-to-Spies


Kim Radojewski am 01 Dez 2007 @ 08:39
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen