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Deep Sea Tycoon 2: Review

  Personal Computer 

Gleich vorweg: Deep Sea Tyccon 2 ist eher an unsere jüngere Zielgruppe gerichtet. Die quietschbunte Unterwasserwelt wird vor allem bei Spielern im Alter unter zehn Jahren Anklang finden können. Doch selbst für dieses Alter ist der Schwierigkeitsgrad mehr als moderat gehalten worden. Fast möchte man von einem interaktiven Grossraum-Aquarium sprechen, denn harte Brocken gibt es im Alltag des Seepark-Managers kaum zu bewältigen.


Zu Beginn entscheidet ihr euch, ob ihr eine kleine Einführung vor dem Spielstart benötigt, euch in das Abenteuer stürzen oder in aller Ruhe im Sandkastenmodus einen Park aufbauen wollt. Das grundlegende Spielziel bleibt immer gleich: Ein Taucherparadies zu erschaffen, in welchem die begeisterten Unterwasserfans begierig Fotos schiessen, die euch bares Geld einbringen. Attraktionen wie Futterstellen oder Schildkrötennistplätze sorgen dabei für Aufsehen. In dreissig Missionen beweist ihr euer Können im Umgang mit Meerestieren wie Schildkröten, Delphinen, Walen, Seepferdchen und vielen verschiedenen Fischarten. Dabei führt euch das Abenteuer zu Beginn durch eine Schildkrötenbucht, um im späteren Spielverlauf auch Zwischenstopps bei einem Seepferdhafen einzulegen und ähnlichen exotischen Örtlichkeiten.

Optisch wird das Spielgeschehen sehr ansehnlich präsentiert. Die Unterwasserwelten sind farbenfroh gestaltet und die Bauelemente wie Zuchtfarmen oder Futterstationen sehr gross und leicht zu erkennen. Kraken wandern langsam über den Meeresboden, während Delphine elegant über sie hinwegschweben. Fische werden aufgescheucht und wuseln wild herum, während die schwerfälligen Schildkröten von einer Taucherin beobachtet werden. Die Szenerie samt ihrer schicken Lichteffekte wirkt gemütlich, was angesichts der leuchtend blauen Farben zusätzlich verstärkt wird. Die Geräuschkulisse samt karibisch angehauchter Hintergrundmusik trägt ihr Übriges dazu bei, dass die paradiesische Atmosphäre noch zusätzlich verstärkt wird.

Die Aufgabenstellungen sind denkbar simpel und unterfordern selbst Kinder vor allem zu Beginn des Spiels. So gilt es zunächst, Zuchtstationen für Schildkröten aufzubauen und zwei Schildkröten zu erschaffen. Wahnsinn! Diese immense Spannung, wenn wir mittels vier Mausklicks diese Mission beenden, zerfetzt unser Nervenkostüm. Das Schlimme: Es geht in diesem Stile weiter! Erst ab der zehnten Mission kommt so etwas wie ein sehr müdes Stress-Gefühlchen auf. Denn typische Aufbauarbeit erlebt ihr hier nicht, Stress sieht anders aus. Die Tiere und Taucher bei Laune zu halten ist denkbar einfach und birgt kaum schwere Aufgaben. Im Sandkastenmodus wird dies dann überdeutlich. Selten konntet ihr vor einem Spiel derart entspannt und ohne Ressourcendruck der Aufbaulust fröhnen. Verschiedene Settings laden zum Verweilen ein. Spass macht es immerhin, die Kameraperspektive auf eines der Meeres-Tierchen zu fixieren und sie bei der Erkundung ihrer Umwelt zu begleiten. Die Steuerung, insbesondere der Kameraperspektive, geht gut von der Hand, wird für ganz Faule aber auch per riesiger Buttons am unteren Bildschirmrand ermöglicht.

Deep Sea Tycoon 2
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 13 Sep 2005 @ 18:35
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