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Defender of the Crown: Review

  Personal Computer 


Vor genau 16 Jahren erschien ein Spiel, das die Welt verändern sollte. Die Rede ist von Defender of the Crown, damals noch in der Ur-Version auf dem C64. Grund genug für die Jungs von Black Star eine Remaster-Version auf den Markt zu bringen. Für einen kleinen Preis soll man Grosses erwarten - so zumindest lautet es auf der Verpackung. Ob aber das alte Spielprinzip und die angestaubte Grafik auch heute noch überzeugen können, erfahrt ihr in der Review bei uns.



Story

Wer hätte das gedacht: Robin Hood hat doch tatsächlich gelebt, jedenfalls in dem Spiel Defender of the Crown. Fast jeder kennt eigentlich die berühmt-berüchtigten Abenteuer des Helden aus England. So dreht sich auch die komplette Story von DotC rund um unseren in grün gekleideten Helden. England liegt zerbrochen in verschiedene Gebiete verteilt, König Richard wurde Opfer eines Mordes und das gesamte Volk befindet sich im Bürgerkrieg... Die Lage scheint eigentlich hoffnungslos zu sein, wäre da nicht noch ein tapferer Ritter, der gegen alle antreten muss. Diese Ritter wird dabei von uns gesteuert. Doch können wir das Unvermeidbare noch rechtzeitig stoppen, können wir England wieder unter einem Herrscher vereinen? Fragen über Frage, doch bedenkt, nur der Beste wird es schaffen und den Thron besteigen können...

Gameplay

Ein Spiel, welches sich weltweit über 1 Millionen mal verkauft hat, muss doch ein Spiel sein, welches unsterblich geworden ist. Ein so grosser Erfolg schaffen nur die wenigsten Spiele, was also steckt hinter diesem Erfolg? Doch die Frage, ob das Spiel heute immer noch die Massen verzaubern kann, interessiert doch viel mehr!

Gleich zu Beginn des Spiels merkt man schon, dass man sich in eine andere Zeit begeben hat. Kein schön gerendertes Intro, keine Zwischensequenzen, lediglich ein simpler Text erklärt einem schnell die Situation in England. Naja, eigentlich zwar egal, denn in der Originalversion war es ja auch so, kann man sagen, doch für eine Remaster-Version könnte man vielleicht dann doch ein wenig Luxus verlangen.

Auch die Möglichkeiten des Spiels sind leider immer noch begrenzt. Lediglich sehr wenige Interaktionen mit der Umwelt, sprich Befehle, können ausgeführt werden. Auf einer grossen Landkarte ist dabei ganz England in recht grobe Gebiete aufgeteilt, wobei jedes Gebiet dabei eine unabhängige Provinz darstellt. Nur in wenigen Provinzen steht eine kleine Burg, in der der Burgherr (KI und Spiele) zu Hause ist. In dieser können mit einem Klick neue Einheiten rekrutiert werden. Zusätzlich bekommen wir noch eine kleine Übersicht über unser Einkommen und unser verfügbares Vermögen. Um den Nostalgiewert zu bewahren, haben die Entwicker keine neuen Einheiten hinzugefügt. So kann man lediglich nur Soldaten, Ritter und Katapulte rekrutieren - eine recht spärliche Auswahl. Damit man nicht sofort von den Gegnern in Grund und Boden gestampft wird, muss man sein Reich konstant ausdehnen. Neue Provinzen bedeuten mehr Geld durch Steuern, mehr Einheiten und viel mehr Macht. Wer aber glaubt, dass die Übernahme einer Provinz eine schwierige Sache sei, der wird nun eines anderen belehrt. Um eine neutrale Provinz zu übernehmen, muss man lediglich eine Armee aufstellen und diese einfach in das feindliche Land verschieben und schon gehört es euch - eine recht banale Sache... Falls die feindliche Armee es dann doch einmal wagen sollte, sich zu wehren, dann laufen die Kämpfe auf Papier ab. Zwei Zahlen geben dabei die feindliche und die eigene Armee an und verringern sich, sobald eine Einheit getötet wird.

Defender of the Crown
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Admin am 07 Mrz 2005 @ 17:24
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