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Defense Grid - The Awakening: Review

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Es ist immer wieder schön, wenn selbst gestandene Spieleredakteure durch ein Spiel positiv überrascht werden können. Entweder, weil ein Titel zuerst unterschätzt wurde, oder weil er schlicht gar nicht auf der Liste stand. Ein solcher Fall ist das Tower-Defense-Spiel Defense Grid: The Awakening vom unabhängigen Entwicklerstudio Hidden Path Entertainment, das unter anderem vom Age of Empires II-Chefdesigner Mark Terrano mitgegründet wurde.

Das Spielprinzip Tower Defense entstand auf von Fans erstellten Maps für Strategiespiele wie Age of Empires II oder Warcraft III. Der Spieler hat hier keine eigenen Einheiten, sondern kann nur stationäre Verteidigungsanlagen - die Türme - errichten und muss mit diesen alle Gegner, die in Angriffswellen auf ihn einstürmen, besiegen. Für erledigte Feinde gibt?s Credits, mit denen sich weitere Türme errichten oder bestehende upgraden lassen. Der Kniff besteht nun zum einen darin, die Auswahl der eigenen Türme an die Gegnertypen anzupassen, also etwa bei fliegenden Widersachern Raketentürme zur Luftabwehr einzusetzen, Zum anderen gilt es, die Verteidigungsanlagen so anzuordnen, dass eine Feindeinheit möglichst lange in ihrem Wirkungsbereich bleibt. Es bieten sich also labyrinthartige Strukturen an.

Defense Grid: The Awakening macht nun praktisch nichts anderes, als dieses bewährte Spielprinzip äusserst gekonnt umzusetzen. Verpackt in eine seichte Hintergrundgeschichte, müsst ihr in 20 Levels die Menschheit vor einer ausserirdischen Invasion bewahren. Die Aliens versuchen dabei auf jeder Karte, die Energiekerne eures Reaktors zu stehlen; ihr müsst mindestens einen davon über die Zeit retten, um den Level erfolgreich zu beenden. Dafür stehen euch insgesamt zehn verschiedene Türme zur Verfügung, die sich neben dem Preis in den Attributen Angriffsstärke, Reichweite und Feuerrate, der Fähigkeit Luft- und / oder Bodenziele anzugreifen sowie durch besondere Eigenschaften unterscheiden.

Temporal-Türme verlangsamen etwa Einheiten, während Kommando-Türme dafür sorgen, dass in ihrem Wirkungsbereich erledigte Feinde mehr Credits in die Kasse spülen. Jeder Turm lässt sich zudem zweimal upgraden, um die Attribute zu verbessern. Ihr habt allerdings nicht vollkommen freie Hand bei der Platzierung der Türme, sondern dürft diese nur auf vorgegebenen Plattformen errichten. Auf vielen Karten sind diese recht knapp um die festen Pfade der Gegner verteilt, so dass hier genau überlegt werden muss, welcher Turm wann und wo installiert wird. Eure Kreativität dürft ihr dann aber auf den weniger strengen Karten ausleben, hier kommen dann die erwähnten Labyrinthstrukturen voll zur Geltung.

Defense Grid - The Awakening
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Jan Gieseler


Defense-Grid---The-Awakening


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Jan Gieseler am 17 Feb 2009 @ 21:18
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