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Delta Force - Xtreme: Review

  Personal Computer 

Jahrelang flimmerte kein Delta Force-Schriftzug mehr über die PC-Bildschirme. Inzwischen ist es, nach der Veröffentlichung von Joint Operations, auch recht still um die Entwickler bei NovaLogic geworden. Mit Delta Force Xtreme versuchen sie sich wieder ins Rampenlicht zu stellen und in das Gedächtnis der Spieler zurückzurufen. Wir haben den aktuellen Titel auf Herz und Nieren untersucht und verraten euch, ob sich ein Kauf wirklich lohnt.



Willkommen bei der Delta Force, der best ausgerüstetsten Einsatztruppe der USA! Bereits 1996 schon flimmerte der erste Teil der Delta Force-Reihe über unseren Bildschirm. Mit Delta Force 2, ein paar Jahre nach dem ersten Teil, kehrte der äusserst realistische Ego-Shooter erneut auf den PC zurück. Doch danach war die Zukunft nicht mehr allzu rosig. Es folgten Pseudo-Addons und Nachfolger, die allesamt in der Versenkung verschwanden, noch bevor sie eigentlich erschienen sind. Erst mit Black Hawk Down, der Anlehnung an den gleichnamigen Kinofilm, konnten die Entwickler erneut einen Erfolg feiern. Nun endlich, nach Jahren der Abstinenz, steht mit Delta Force Xtreme wieder ein original Delta Force-Titel in den Regalen.

Delta Force Xtreme schickt euch in insgesamt drei Kampagnen auf über 60 verschiedene Einsätze. Mal muss der Spieler einen Konvoi eskortieren, in der nächsten Mission einen Gefangenen retten oder aber ein feindliches Lager säubern. Die Missionen laufen dabei leider immer nach dem gleichen Schema ab: Vor dem Beginn klärt ein kurzes Textbriefing den Sachverhalt, danach gibt der Einsatzleiter mit ein paar gesprochenen Sätzen noch seinen Senf dazu und schon findet sich der Spieler mitten in der Pampa wieder. Entweder die Entwickler waren gnädig und haben direkt am Startpunkt ein Fahrzeug hinterlassen, oder der Spieler ist die nächsten fünf Minuten erst einmal damit beschäftigt, die 500m über Stock und Stein zum nächsten Feind zu laufen. Aber keine Sorge, denn die Missionen sind insgesamt ziemlich kurz geraten und die meisten hat man schon nach zehn Minuten abgeschlossen, wobei die Hälfte der Zeit für das Laufen draufgeht. Dadurch sind auch die drei Kampagnen und die Instant-Missionen in relativ kurzer Zeit zu bestreiten. Nach gut sechs bis sieben Stunden hat man das Spiel komplett durch. Leider fehlt mir bei den Kampagnen auch die zusammenhängende Story, so dass die Missionen ziemlich öde erscheinen, sich stets wiederholen und mir keinen wirklichen Anreiz geben, weiterzuspielen. Man merkt deutlich, dass die Entwickler an erster Stelle auf Quantität gesetzt haben und erst an zweiter beziehungsweise letzter Stelle auf Qualität.

Zwar speichert das Spiel regelmässig an jedem Wegpunkt, doch falls sich dieser einmal etwas ausserhalb einer feindlichen Basis befindet, sind längere Wege vorprogrammiert. Quicksave oder Quickload gibt es nicht und die Fahrzeuge sind nur recht dünn gesät. Zudem ist es uns völlig unbegreiflich, wieso man die Fahrzeuge, falls es sie denn mal gibt, nur bis zu einem bestimmten Punkt fahren kann und dann plötzlich stehen bleiben und zu Fuss weiterlaufen muss. Wieso kann ich nicht einfach bis zur feindlichen Haustür weiterfahren und mir so die ewige Lauferei ersparen?

Delta Force - Xtreme
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Alexander Boedeker

Delta-Force---Xtreme


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Alexander Boedeker am 22 Mai 2005 @ 09:08
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