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Der erste Kaiser: Review

  Personal Computer 


Das Entwicklerteam Impression Games hatte bereits im alten Rom, in Ägypten und auch in Griechenland seine Finger im Spiel, wenigstens virtuell. Jetzt, rund ein Jahr nach dem letzten Teil, wollen sie uns wieder einmal in die Welt einer fremden Kultur entführen, der Weg führt uns in das durch eine beinahe unendlich lange Mauer von der restlichen Welt komplett



Story

Der erste Kaiser: Aufstieg ins Reich der Mitte, wie das Spiel mit vollen Namen bezeichnet wird, entführt den Spieler in die Welt der Frühgeschichte Chinas, von der neolithischen Xia-Dynastie (ca. 2100 v. Chr.) bis hin zur Invasion Nordchinas durch Dschingis Kahn (ca. 1211 v. Chr.). Dazu gehören die vorimperialen Shang- und Zhou-Dynastien, die Einigung Chinas und Qin- und Han-Dynastien, die bedeutesten Fortschritte in den Künsten und der Technologie der Sui-, Tang- und Song.Dynastien sowie die Besetzung Nordchinas durch die Jurchen Jin. Die mongolischen Eroberer der Yuan-Dynastie werden als die Feinde Chinas präsentiert, die Yuan-Dynastie selbst ist jedoch nicht eingebunden. Zur kleinen Orientierung: Die Zeitspanne, die in Der erste Kaiser behandelt wird, reicht vom alten Ägypten bis zur Unterzeichung der Magna Charta (1215 n. Chr.). Und wer jetzt schon vor lauter Dynastien den Überblick veloren hat, keine Sorge, Sierra hat der Verpackung von Der erste Kaiser sogar die komplette China-Ausgabe des Brockhauses gratis dazugepackt - eine beachtliche Leistung!

Gameplay

Im Grunde genommen hat sich, wenn man Der erste Kaiser mit den bisher erschienen Teilen vergleicht, kaum etwas verändert - etwaige Neuerungen müssen fast wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen gesucht werden. Zunächst einmal gilt es einen strategisch guten Ort zu finden, der möglichst viel Platz zum Ausbau und auch zum Anbau gewisser Lebensmittel besitzt. Hat man einen solchen entdeckt, geht es daran, die ersten Häuser zu errichten, damit Arbeiter in die Siedlung einziehen können. Mit den ersten Bewohnern wachsen aber auch die Probleme. Wachposten müssen errichtet werden, damit keine Gebäude auseinanderfallen oder Feuer fangen, Brunnen müssen angelegt werden, damit niemand verdurstet. Als nächstes muss man sich um die Verpflegung der Bevölkerung kümmern. Durch Fischer und Jäger Fleisch und Fisch für die Massen, Getreide für die Mühlen und Bäcker, Teesträucher für das beliebte Getränk; Sojaquark, Kohl, Hirse und Reis dürfen auch nicht vernachlässig werden.

Spiel, Spass und Religion

Dass Essen nicht alles im Leben ist, wussten schon die Römer, Griechen und Ägypter. So verlangt auch die chinesische Bevölkerung schnell nach mehr, als nur immer Nahrung und Arbeit. Neben Schauspiel- und Musikschulen dürfen natürlich auch solche für Akrobaten nicht fehlen. Hat man dann ein paar Musiker professionell ausgebildet, kann man einmal im Jahr ein kleines Neujahrsfest mit Drachen und allem Drum und Dran abhalten, dieses führt natürlich zu einer entspannteren Stimmung unter den Menschen. Doch im alten China stehen besonders die Götter im Mittelpunkt eines jeden gläubigen Einwohners. So wird der komplette Kulturkreis der Chinesen in Feng-Shui aufgeteilt. Dieses setzt sich aus Feuer, Erde, Wasser, Metall und Holz zusammen, je nachdem wo man seine Häuser errichtet. Schon beim Bau kann man durch farblich gekennzeichnete Gebiete erkennen, ob sich dieses System harmonisch oder unharmonisch auf die Zufriedenheit der Bewohner auswirken wird. Den einfachen Menschen reichen noch simple Ahnentempel, Buddhismus und Taoismus, den reicheren Einwohner wird das spirituellen Wissen erst durch die Lehren von Konfuzius bekannt. Je nachdem, welchem Gott man Huldigung entgegen bringt, durch Tempelbau bzw. Schenkungen, treten diese in der Stadt auf und helfen den Wohlstand zu wahren. Sei es durch die Vertreibung der Feinde, Segnungen von Lebensmittel oder anderen Dingen.

Der erste Kaiser
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Der-erste-Kaiser


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Admin am 07 Mrz 2005 @ 17:27
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