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Deus Ex: Review

  Personal Computer 


Ein weiterer 3D-Shooter gleich nach dem verpatzten Daikatana zu veröffentlichen war von ION Storm sicher eine mutige Entscheidung. Doch bereits die Demo zog viel Aufmerksamkeit auf sich, und zeigte deutlich, dass Deus Ex viel mehr Potential hat, dies sicher nicht nur wegen der verwendeten UT-Engine. Die 3D-Shooter-Szene muss sich warm anziehen, denn jetzt ist nicht mehr nur ballern gefragt.



Deus Ex hat mich von Anfang an an "The Matrix" erinnert. Die Hauptperson J.C. Denton ist in einem schwarzen Mantel gekleidet und er trägt eine coole Sonnenbrille, ohne die er aber nicht auskommen kann. Die Stimmung in den hervorragend designten Levels ist relativ düster, jedoch mit sehr vielen Details geschmückt, die einem erst auf dem zweiten Blick auffallen. Dazu die Story, die auch in der nahen Zukunft liegt aber dennoch über einige interessanten futuristischen Gegenstände schreibt.

Um was geht´s?

Im Jahr 2052 sieht´s gar nicht gut aus in der Welt. Die Zivilisation kollabiert bald, die Welt-Ökonomie ist bald zerstört und ein tödlicher Virus verbreitet Tod und Schrecken. Dazu noch wachsender Terror...um dem gegenzukämpfen wurde eine Organisation namens UNATCO (United Nations Anti-Terror Coalition) gegründet, natürlich mit dem Ziel die Terroristen aufzuhalten und den Virus zu stoppen.

Unter den Agenten der UNATCO natürlich die Hauptrolle: J.C. Denton. Denton ist ein verbesserter biomechanischer und aufwertbarer Roboter, dessen Sonnenbrille die Kommunikations-Daten auf den "Schirm" überträgt.

Willkommen in einer Welt der Verschwörung und Intrigen: Deus EX!

Start in New York

Wer jetzt den obligatorischen Artikel über das Training vermisst, der kann es in meinem Preview nachlesen, darum lass ich das mal weg ;). Anfangen tut auch die Voll-Version bei der geköpften Freiheitsstatue. Ich erhalte dort die ersten Anweisungen und wähle meine erste Waffe aus. Bereits jetzt zeigt sich, dass Deus Ex kein normales Shooter-Game ist. Es ist für jeden gesorgt: wer den Rambo bevorzugt wählt eine laute und grosse (Pistole), wer lieber unentdeckt bleibt entscheidet sich für eine leise Waffe (Armbrust). Am Anfang ist natürlich das Zielen sehr schwer, doch im Laufe des Spiels können einige Updates an den Waffen für mehr Stabilität und Treffsicherheit sorgen.

Im Dunkeln des Schattens schleiche ich mich hinter die Wachen an und erledige sie mit einem gezielten Kopf-Schuss. Bei einem Schuss in den Arm würde er nur die Waffe verlieren und niederkniend um Gnade flehen oder wegrennen um Alarm zu rufen. Wenn sie aber wegrennen ist es sehr einfach sie ganz zu erledigen...

Das Design des ersten Levels ist relativ einfach, doch bereits in New York selbst erfährt man was es heisst Deus Ex zu spielen! Zuerst erfährt man aber mehr über das eigene Hauptquartier, das ironischerweise auf der eben befreiten Freiheitsstatue sich befindet. Hier sehen UT-Fans die geliebten reflektierenden Böden, die auch jetzt noch ein "Ah, oh" auslösen. Das HQ ist in drei Stöcke aufgeteilt. Der Erste ist nicht erwähnenswert da nur Wachposten oder mal ein Wasserhahn zu sehen sind....doch der Zweite hat einiges zu bieten.

Dort lerne ich die Sekretärin meines Chefs kennen, den Chef selbst und meine Partner-Agenten, die mir aber nicht sehr sympathisch sind. Natürlich hab ich auch selbst ein Büro wo ich doch gleich mal meinen eigenen PC ausprobieren kann. Durch Interlink hab ich meinen Benutzernamen und Passwort erhalten und muss den PC nicht hacken. Im dritten Stock befindet sich die Medizin-Abteilung, in dem ich meinen Metall-Körper mit neuer Energie dank eines Medizin-Roboters auffrischen kann, sowie einen Roboter für meine biomechanischen Fähigkeiten. Das Blöde ist nur, dass es jeweils eine ganze Minute dauert, bis ich wieder fit bin...Auch befindet sich ein mittelgrosses Waffenlager, wo ich immer wieder was zum Schiessen beziehen kann. Nach den ersten Gesprächen, die in Third-Person-View stattfinden, hole ich noch Waffen ab, wobei ich aber nicht gleich alles mitnehmen kann. So geht´s gerüstet in die Hölle von New York.

Nachdem man das primäre Ziel erledigt hat, kommt man per Helikopter wieder zum HQ zurück oder man kann noch unerledigte sekundären Ziele in Angriff nehmen. Ist man im HQ sprechen einem Soldaten an was eben passiert ist und gratulieren einem. Dann erfolgt ein Briefing wo die weiteren Schritte erklärt werden.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 17:36
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