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Die Gilde 2: Review

  Personal Computer 

Wirtschaftssimulationen sind rar geworden auf dem PC. Zwar hat das Strategie-Genre allgemein nach wie vor viele Fans, doch steht die Action der meisten in Echtzeit spielbaren Titel mittlerweile sehr viel mehr im Vordergrund als zu früheren Zeiten. Da wird geschossen und vernichtet, erobert und zerstört, dass die Partikel auf dem Bildschirm nur so auseinanderfetzen. Wie wohltuend ist es da, wenn ein Spiel endlich mal wieder zu gemütlichem Handel und Leben im Mittelalter einlädt. JoWooD veröffentlichte vor kurzem den zweiten Teil der Gilde, welche mehr sein möchte als eine reinrassige Wirtschaftssimulation.

Kaum auf dem Marktplatz angekommen, stellte die JoWooD-Gilde auch schon eine Optimierung mittels Patch bereit. Speziell die vielen Absturzursachen und einige Spielbalance-Ärgernisse wurden ausgebessert. Das war auch bitter nötig, denn im ausgelieferten Zustand vergraulte das Spiel jegliche Freude bereits nach wenigen Stunden. Mit dem Patch sieht die Situation bereits wesentlich besser aus und Die Gilde 2 ist endlich vernünftig spielbar, unsere Beurteilung bezieht sich also auf die gepatchte Version.

Drei verschiedene Spielmodi bietet euch der Solopart des Spiels. Während ihr im Dynastie-Modus ohne vorab definiertes Spielziel agieren könnt, gilt es bei der Auslöschung, alle gegnerischen Dynastien zu vernichten. Wer mag, wählt in der dritten Variante ein Zeitlimit, nach Ablauf der Spieldauer werden dann die Gewinnpunkte verglichen und der Sieger steht fest. Per Internet oder Netzwerk könnt ihr zudem gegen menschliche Gegner antreten und euer Können unter Beweis stellen.

Aussehen und Geschlecht eures Charakters könnt ihr wählen, entscheidet euch für eine Berufsgruppe und ab geht's ins Spiel. Doch welcher Beruf passt zu euch? Als Patron ist die Versorgung mit Lebensmitteln eure Lebensaufgabe. Ihr errichtet Bauernhöfe, seid als Bäcker aktiv und lasst Bier in eurer Kneipe unter die Leute bringen. Etwas deftiger geht es als Handwerker zur Sache, denn hier verarbeitet ihr Eisen zu Waffen oder Rüstungen, näht Kleider als Schneider oder drechselt ansehnliche Kunstwerke als Tischler. Die dritte Berufsart führt euch als Gelehrter in Form eines Priesters oder Alchemisten zu Ehren und Gold. Das ist euch alles zu bieder und langweilig? Dann ist wohl die vierte Klasse etwas für euch, denn als Dieb oder Räuber ist das Leben erheblich aufregender, aber auch gefährlicher. Nicht nur als Taschendieb seid ihr dann auf den Strassen unterwegs oder raubt Häuser aus, sogar Entführungen mit Lösegeldforderungen gehören dann zu eurem Alltagsgeschäft.

Doch egal, für welche Klasse ihr euch entscheidet, letztlich startet ihr mit einem kleinen Goldsäckel im Gepäck auf dem Marktplatz. Lediglich ein kleines Haus gehört euch und ihr müsst zusehen, dass ihr euer Ansehen in der Stadt kontinuierlich steigert. Denn nur dann könnt ihr im späteren Spielverlauf für öffentliche Ämter kandidieren und beeinflusst damit massgeblich Gerichtsverhandlungen.

Die Gilde 2
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 03 Okt 2006 @ 20:18
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