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Die Gilde: Review

  Personal Computer 


Entwickelt wurde Die Gilde viele Jahre lang unter dem Infogrames Logo. Entwickler waren die Jungs von 4Head. Nach zahlreichen Verschiebungen (das Spiel erschien zwei Jahre später als angekündigt) hat Infogrames das Projekt abgeschoben und JoWood hat sich des Spiels angenommen. Jetzt, rund zwei Monate nach dem Wechsel des Publishers, ist das Spiel im Handel erschienen und wurde von uns auf Herz und Nieren geprüft.



Gameplay

Wir befinden uns mitten im tiefsten Mittelalter, genauer gesagt im 15. Jahrhundert. Nach einem recht schön gemachten Intro befindet sich der Spieler in seinem eigenen, virtuellen Haus wieder. Hier kann man zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen. Entweder man entscheidet sich für eine der zahlreichen Missionen, die in unterschiedlichen Städten spielen, oder aber man wählt ein freies Spiel und kann nach Belieben einen Job aussuchen und auf eigene Faust wirtschaften. Falls man sich also für das freie Spiel entschieden hat, kann man noch wählen, ob man eine historisch korrekte Welt oder aber eine eigene Welt erschaffen will, d.h. bei einer historischen Welt lernt der Spieler viel über die erschiedenen historischen Ereignisse, die wirklich passiert sind. Wer allerdings seine eigene Geschichte leben will, wählt einfach den anderen Modus. Danach sucht man sich einen Namen und seine Eltern aus. Diese kann man entweder automatisch erstellen lassen oder selbst auswählen. Hierdurch kann man die Eigenschaften seiner selbst leicht beeinflussen, da ein paar Eigenschaften von Mutter und Vater durchaus auf den Sohn/Tochter übertragen werden.

Kurz danach muss man sich für einen der verschiedenen Jobs entscheiden. Die Auswahl reicht hier vom Wirt über Schlosser, Schmied und Priester bis zum Dieb und vielen anderen mehr. Jeder Beruf hat dabei unterschiedliche Voraussetzten und verschiedene Arbeitsweisen. Als Priester muss man Messen abhalten, Ablässe unterzeichnen, Gedichte schreiben lassen u.v.m. Der Wirt muss sich dabei um die Bewirtschaftung seiner Gäste kümmern, Getränke und Speisen bereitstellen. Ein Schreiner muss Stühle und Tische herstellen und auch sonst verschiedene Holzarbeiten ausführen können. Der Dieb hingegen hat wohl den leichtesten Job. So muss sich dieser durch etwas arg unsaubere Methoden sein Hab und Gut zusammenstehlen und versuchen, sein Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Wie man sehen kann, bietet hier das Spiel Abwechslung pur. Wer keinen Blick in das Handbuch werfen will und sich lieber in das Geschehen stürzt, der kann auch auf ein recht knappes, aber ordentliches Tutorial zurückgreifen, welches bei jedem Beruf am Anfang auf Wunsch angezeigt werden kann. Leider offenbart sich hier aber auch ein grosser Schwachpunkt des Spiels. So kann man am Anfang nur bedingt viel handeln. Die ersten paar Spielminuten (Stunden) ist man damit beschäftigt, Rohwaren einzukaufen, diese weiterzuverarbeiten und sie als fertiges Produkt in seinem Geschäft auszustellen oder diese auf dem Markt wieder zu verkaufen. Schade, denn mehr kann man erst einmal nicht machen.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 17:41
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