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Die Siedler 7: Review

  Personal Computer 

Nachdem wir bereits mehrfach einen Blick auf das neueste Aufbaustrategiespiel aus dem Hause BlueByte werfen durften, konnten wir nun die finale Testversion ausgiebig zocken. Warum Die Siedler 7 wieder ein Meilenstein in der langen und sehr traditionellen Siedler-Geschichte werden könnte, verraten wir in unserem Testbericht. Für Publisher Ubisoft ist dieser Titel "das Spiele-Highlight 2010". So lautet die Aufschrift auf der Verpackung. Hält der Slogan, was er verspricht?

Drei Wege zum Sieg

Alle Jahre wieder ist nicht nur Weihnachten, sondern auch Siedler-Zeit, wenngleich nicht immer in so regelmässigen Abständen. Seit 1993 / 1994 siedeln sich PC-Spieler durch grüne Wiesen und karge Felslandschaften. Immer auf der Suche nach mehr Bauholz, Steine und Gold. In diesen knapp 16 Jahren durchlebte die Serie Höhen und Tiefen sowie einige Designänderungen. Während man sich insbesondere in Die Siedler: Das Erbe der Könige vom eigentlichen Spielprinzip verabschiedete, kehrt man in Die Siedler 7 dahin zurück. Das Militär als einzige Siegmöglichkeit hat ausgedient.

Um euer Kaff - und als mehr kann man es nicht beschreiben, schliesslich besteht am Anfang eines Spiels eure Siedlung nur aus ein paar Baracken und einer Kneipe - auf Vordermann zu bringen und den wirtschaftlichen Anschluss nicht zu verlieren, müsst ihr wie gehabt zunächst eure Bretter- und Steinproduktion anwerfen. Flugs ein paar Holzfäller sowie Steinmetze eingestellt, schon steht eurer wirtschaftlichen Expansion nichts mehr im Wege. Mit insgesamt 9 Rohstoffen und 17 Gütern gibt es auch im neuesten Siedler-Teil eine Menge zu transportieren. Doch keine Angst, das neue Spielprinzip sieht gar nicht vor, dass ihr all diese Waren produzieren müsst.

Anders als beispielweise in Die Siedler 5, könnt ihr im siebten Ableger insgesamt drei unterschiedliche Wege einschlagen, um die begehrte Siegestrophäe in den Händen halten zu können. Neben einer militärischen Komponente könnt ihr euch auch ganz und gar auf die Forschung oder den Handel konzentrieren. Vorbei sind die Zeiten, in denen ihr zunächst eine imposante Wirtschaft errichtet, um dann mit aller Gewalt den Gegner von der Bildfläche zu tilgen, denn hier wird eine gehörige Portion Köpfchen verlangt. Ziel des Spiels ist es, eine bestimmte Menge an Siegpunkten einzuheimsen. Wer die erforderliche Menge sein Eigen nennt, der triumphiert über seine Gegner - möglicherweise ohne jemals einen Kampf mit seinem Kontrahenten ausgetragen zu haben.

Die möglichen Siegpunkte setzen sich aus den unterschiedlichsten Komponenten zusammen. Mal müsst ihr eine bestimmte Menge an Gold horten, um als Sparfuchs in die Geschichte einzugehen, oder aber eure Mönche müssen mehr Technologien erforschen als die Konkurrenz. Während viele Siegpunkte dynamisch gestaltet sind und man sie durchaus wieder verlieren kann, gibt es wiederum andere Siegpunkte, welche einmal freigeschaltet bis zum Ende des jeweiligen Spiels in eurem Besitz verbleiben. Wer beispielsweise die erste Kathedrale im Spiel errichtet, bekommt einen Punkt spendiert, den euch niemand mehr wegnehmen kann. So entsteht ein wahres Rennen auf die verfügbaren Siegpunkte, welches bis zum Schluss dramatische Züge aufweisen kann, wenn der letzte zum Sieg noch fehlende Punkt dann doch noch einmal kurz vor dem Erreichen vom Gegner weggeschnappt wird. Dadurch hält Entwickler BlueByte die Spannungskurve bis zum Schluss enorm hoch. Bestimmte Quest-Gebiete wie etwa der Hexenturm und der Drachenhort - die einzigen Fantasy-Elemente im Spiel -, halten gegen eine entsprechende Gebühr in Form von Gütern oder Soldaten ebenfalls einen Siegpunkt, einen Schatz oder ein Ereignis bereit. Der Steingolem kann beispielsweise mit einem Erdbeben ganze Landstriche erheblich zum Schwingen bringen.

Die Siedler 7
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 30 Mrz 2010 @ 10:57
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