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Die Sims - Inselgeschichten: Review

  Personal Computer 

Eigentlich haben sich unsere Sims auf eine ausführliche Kreuzfahrt gefreut, bis dann die Katastrophe eintrifft. Der Luxusdampfer sinkt und unsere Pixelmännchen können sich glücklicherweise auf ein entlegenes Eiland retten. Auf eine Zivilisation treffen sie hier allerdings nicht. Hier ist alles noch einigermassen naturbelassen. Gott sei dank finden sich auch keine gefährlichen Tiere oder Kannibalen, die gerne mal einen Sims auf den Mittagstisch hätten. Sofort fangen die kleinen Computerbewohner an, so etwas wie Ordnung in ihr virtuelles Leben zu schaffen.

Dazu brauchen sie natürlich den Spieler, der ihnen zeigt, wo es lang geht und was sie wann zu erledigen zu haben. Und was die Sims nun einmal am besten gelernt haben, ist Häuslebauen und Städte aus dem Nichts zu heben. Für alles weitere haben sie die allmächtigen Hände an Tastatur und Maus, die ihre Geschicke zu lenken wissen. Ohne sie würden sie schliesslich verhungern und nicht einmal wissen, wann sie das Klo aufzusuchen haben. Nun gut, auf der Insel muss dann das Dickicht des Dschungels als Toilette herhalten, aber auch hier müssen die Bedürfnisse der Computerpeople gedeckt werden.

Ein Zelt aus Bambus und Palmenblättern stellt ein kleines Eigenheim dar und statt Burgerbude gibt es selbst gesammeltes Obst und eigenhändig gefangenen Fisch. Irgendwie kaum ein Unterschied zu dem geregelten Leben in den Metropolen dieser Welt, oder? Irgendetwas ist bekanntlich immer zu tun und man kann sich kaum einmal auf die faule Bärenhaut legen. Erfahrene Spieler haben sich da schon längst eine Strategie zurechtgelegt, wie sie am besten durch den Alltag kommen und am schnellsten Erfolge, wie freischaltbare Items, holen können.

Die Spielidee und die Sims selbst geistern schon einige Jahre über die heimischen PC-Monitore. Vor allem bei der weiblichen Spielerschaft geniessen die virtuellen Menschen einen hervorragenden Ruf. Klarer Fall, denn ein digitales Puppenhaus besitzt auch im Erwachsenenalter einen gewissen Reiz für zahlreiche Zockerinnen. Aber auch jugendliche Gamer haben ihren Spass daran, dass endlich einmal Erwachsene nach ihrer Pfeife tanzen. Nicht zuletzt halten die kleinen Aufgaben immer wieder zum Zeitvertreib her, ähnlich einer interaktiven Seifenoper.

Die Sims - Inselgeschichten Bild
Die Möglichkeiten sind mannigfaltig, kein Eigenheim ähnelt dem anderen. Innen- und Aussenarchitekten sind kaum Grenzen gesetzt. Das alles dürfte wohl den Erfolg und die damit verbundenen Add-ons erklären. Damit es in der Welt der Sims nicht langweilig wird, kann man auch seit geraumer Zeit mit der Stories-Serie Geschichten im Mikrokosmos der simulierten Lebensformen nachspielen. In diesem Fall eben das Abenteuer eines Gestrandeten, der versuchen muss, sein Leben so gut es geht an die neuen Umstände anzupassen.

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Martin Weber

Martin Weber am 13 Feb 2008 @ 07:16
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