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Die drei Musketiere: Review

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Basis für Die Drei Musketiere ist der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der sich angesichts dieses Spiels im Grab wälzen dürfte. In der weltweit ersten Umsetzung des Klassikers muss der Held hüpfend, kletternd und kämpfend zehn Levels bestehen und über zweihundert Gebiete voller Fallen, Gegner und spannender Endbosse durchforschen. Das einfach gestaltete Jump 'n' Run aus dem Hause Legendo Entertainment vermag leider nur bedingt zu fesseln und verspricht mehr, als es halten kann.

Die Story

Der Vorspann, von Porthos erzählt, zeigt die drei Musketiere Porthos, Arthos und Aramis in einem Gasthaus in Paris im frühen 17. Jahrhundert. Ein Freund, D'Artagnan, platzt herein und berichtet von der Gefangennahme einiger hochrangiger Musketiere. Während die vier überlegen, was getan werden muss, werden sie von Graf Xavier und seinem düsteren Helfer Orsini überrascht. Während Porthos versucht, einem Dieb in einer Seitengasse zu entkommen, schlagen sich die anderen drei tapfer mit Xaviers Soldaten und werden bald darauf abtransportiert.

Zurück bleibt Porthos, der es sich nun zur Aufgabe gemacht hat, seinen Freunden zu folgen und sie zu befreien. Der Spieler schlüpft nun in die Rolle von Porthos und begleitet diesen auf seiner Mission. Sich durch düstere Wälder, kalte Burgen und feuchte Höhlen kämpfend, folgt er einer Spur, die ihn früher oder später zu Graf Xaviers geheimer Burg auf einem schneebedeckten Gipfel nahe des Mount Blanc führen wird. Das Leben seiner Freunde liegt nun in seinen Händen. Aber nicht nur das, denn auch das Schicksal Frankreichs steht auf dem Spiel, denn Graf Xavier plant, den König zu stürzen. Auf seiner Mission begegnen Porthos jede Menge bösartiger und fieser Söldner sowie Spinnen und Schweine. Der Weg ist voller Abgründe und tückischer Fallen. Die Suche nach Extra-Leben, Heil-Herzen, Schlüsseln und Münzen machen neben dem Bekämpfen Xaviers Söldner den grössten Teil des Spiels aus.

Das Gameplay

Das Gameplay der Drei Musketiere bietet leider nicht viel. Anfangs witzig, verliert das Spiel bereits nach dem dritten Level massiv an Spannung und Ideenreichtum. Die Steuerung ist kinderleicht, wenn nicht schon banal. Pfeiltasten um vor- und zurückzugehen und Leitern hoch- und runterzuklettern. Die Leer-, um zu springen und die X-Taste, um anzugreifen, Kisten zu zerschlagen und zu schieben. Einzig, wenn man über einen Abgrund springen will und dafür den exakten Absprungort ermitteln oder von Leiter zu Leiter springen muss, wird die Steuerung anspruchsvoller.

Die drei Musketiere
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Judith Maag

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Judith Maag am 19 Feb 2006 @ 12:28
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