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Dishonored: Der Tod des Outsiders: Review

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Vor einem Jahr erhielt der zweite Teil von Dishonored bei uns satte 9 von 10 Punkten. Kollegin Jessica war vor allem begeistert ob der speziellen Fähigkeiten und des Experimentierens mit eben diesen sowie aufgrund der großen spielerischen Freiheit. Diesmal übernehmt ihr die Geschicke von Billie Lurk, die man zwar schon aus den vergangenen Teilen kennt, aber bisher noch nie selbst spielen durfte. Dishonored: Der Tod des Outsiders lässt euch nun in einem ganz eigenständigen Kapitel mit Billie alias Meagan Foster in ein Abenteuer stürzen.

Elegant oder brutal ins Jenseits?

Und in diesem Abenteuer ist es eure Entscheidung, wie ihr im Spiel vorankommt. Die Geschichte von Tod des Outsiders ist rasch vermittelt: Billie trifft ihren ehemaligen Meister Daud wieder und beschließt,mit ihm gemeinsam den Outsider zu vernichten. Das übernatürliche Wesen ist für unsere besonderen Assassinenkräfte verantwortlich und laut Daud auch für unsere Verderbtheit, was uns letztlich zu den perfekten Mördern machen würde. Für den Ausgang des Spiels ist es unerheblich, ob ihr euch als Spezialistin von Schleichaktionen behauptet und eure Gesprächspartner geschickt überzeugt, euch wertvolle Informationen zu überlassen, oder ob ihr kurzerhand jede Figur mal elegant, mal einfach nur brutal kurzerhand ins Jenseits befördert.

In der Stadt Karnaca besucht ihr in den fünf Kapiteln unter anderem das kaiserliche Konservatorium, die Shindaerey-Mine und den oberen Cyria-Bezirk. Wie auch in den anderen Dishonored-Titeln, kommt dabei der Bewegung im Spiel die größte Bedeutung zu. Wie gelangt ihr am besten unentdeckt durch die Abschnitte, ohne euch in hektisch anmutenden Schwertduellen mit Wachen und anderen Gegnern messen zu müssen? Ihr entscheidet selbst, ob ihr beispielsweise direkt einen Bereich betretet oder nach aufmerksamer Beobachtung entscheidet, die vorhandenen möglichen Gegner mit Betäubungsgas außer Gefecht zu setzen. Ihr erhaltet Hinweise zu Missionszielen von ungewohnter Seite, denn Billie versteht die Sprache der Ratten, deren Kommunikation sie für kurze Zeit anzapfen kann.

Aber auch andere, sehr spezielle Fähigkeiten stehen zur Verfügung. Eine Art Röntgenblick markiert nahe gelegene Personen oder Objekte; Billie kann für einen kurzen Zeitraum mit der Fähigkeit Trugbild das Aussehen anderer Charaktere annehmen oder sich per Platztausch teleportieren.Euer Mana regeneriert sich dabei selbstständig, wodurch ihr keine Elixiere mehr horten müsst. Tatsächlich konzentriert man sich so stärker auf den tatsächlichen Einsatz der Fähigkeiten, anstatt ständig Mana zu sparen. Allerdings regeneriert sich das Mana auch nur langsam. Diese Talente könnt ihr nicht verbessern, und es kommen auch keine zusätzlichen Kräfte im Spielverlauf hinzu. Immerhin lassen sie sich jedoch mit dem Anlegen unterschiedlicher Knochenartefakte spezialisieren, die ihr auch mit entsprechend gefundenen Rohstoffen selbst herstellen könnt. Eure Gesundheit regeneriert wie gewohnt nicht, hier müsst ihr auf Essen und Tränke vertrauen.

Unterhaltsame Sidequests

Neben der eigentlichen Haupt-Quest stehen euch sehr interessante Nebenaufgaben zur Verfügung, deren erfolgreiche Bewältigung euer Geldsäckel füllt oder euch neue Knochenartefakte einbringt. Eure Gewinne könnt ihr auf dem Schwarzmarkt in verbesserte Ausrüstung investieren. Abwechslungsreich geht es in den Nebenmissionen zur Sache, mal seid ihr als Dieb angeheuert, mal als eiskalter Killer im Hitman-Stil.

Dishonored: Der Tod des Outsiders
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Markus Grunow


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Markus Grunow am 19 Nov 2017 @ 18:04
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