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Distant Worlds: Review

  Personal Computer 

Mit bis zu 1.400 Sternensystemen und 50.000 möglichen Planeten, Asteroiden und Monden hat Distant Worlds für erkundungsfreudige Spieler einiges zu bieten. Das umfangreiche Echtzeit-4X-Weltraumstrategiespiel kommt jedoch gänzlich anders daher als bekannte Kollegen des Genres.

Wir sind das Volk!

Bei Distant Worlds handelt es sich um ein sehr komplexes Spiel. Es stellt mehr eine 4X-Simulation dar, denn ein typisches 4X-Strategiespiel. Ihr übernehmt die Kontrolle sämtlicher Belange eures Volkes im Weltraum, seid sozusagen gleichermassen verantwortlich für NASA wie für die Regierung selbst. Ob das Volk eure Entscheidungen akzeptiert, ist dabei nicht immer sofort ersichtlich. Mitunter kann es euch daher passieren, dass von euch gut gemeinte Besiedelungen von frisch erkundeten Planeten nicht vom Volk angenommen werden. Da sind dann rasch einige wertvolle Ressourcen verbraten worden. In anderen Strategiespielen kämen die Anwohner wohl kaum auf die Idee, euren Entscheidungen nicht automatisch Folge zu leisten - hier aber schon.

Und trotz der Splittung zwischen den von der KI gesteuerten Verhaltensweisen der Bewohner und euren eigenen kreativen Ideen, gibt es einiges für euch zu tun. Militärische Aspekte gilt es zu beachten, ihr seid verantwortlich für den Bau und das Design eurer Schiffe, entscheidet über Erkundungen, Kolonisierungen, die Beschaffung von Rohstoffen über den Bau von Minen, Spionage, Diplomatie und einige weitere Aspekte. Wem das alles zu viel wird - und das wird es mit zunehmender Grösse des eigenen Imperiums - der schaltet einige Bereiche in den automatisierten Modus. Theoretisch ist es sogar möglich, sämtliche Teilbereiche von der KI betreuen zu lassen. Dann spielt sich die Simulation nahezu von alleine und sie verkommt zu einem interaktiven All-Aquarium. Gleichwohl: Mit den mannigfaltigen Einstellungsoptionen könnt ihr euch euer eigenes Weltraumerlebnis erschaffen und selbst festlegen, mit welchen Aktivitäten ihr eure Zeit verbringen wollt.

Das Spiel nimmt euch sämtliche zivilen Aktionen ab, somit werden Rohstoffe oder Waren genauso wie eure Anwohner automatisch zu den Produktionsstätten oder Kolonien transportiert. Selbst die dafür notwendigen Transportschiffe produziert das Spiel eigenständig. Ihr habt euch dann lediglich noch um die Sicherheit der Handelsrouten zu kümmern. So wächst und gedeiht euer Sternenreich allmählich. Etwas bedauerlich: Der Entdeckerdrang wird zwar geweckt, jedoch nicht gut belohnt. Bei der Entdeckung von uralten Ruinen, verlassenen Schiffen oder anderen Besonderheiten erhaltet ihr lediglich eine Nachricht in Textform, die euch über den Fund sowie dessen Bonus informiert.

Distant Worlds
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 21 Jul 2011 @ 18:34
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