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Divinity - Dragon Commander: Review

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Der Entwickler Larian Studios schickt uns im Strategiespiel Divinity: Dragon Commander auf etwas ungewöhnliche Weise in den Kampf. Ob der ehrgeizige Genremix tatsächlich Spass macht, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Von Diplomatie und Kampf

Wer den Namen "Divinity" hört und sich halbwegs in der Materie auskennt, muss umgehend an die Rollenspielreihe der Larian Studios denken. Wenn letztere mit Divinity: Dragon Commander ein neues Spiel ankündigen, liegt logischerweise der Schluss nahe, es mit einer weiteren Episode zu tun bekommen. Doch dem ist nicht so - ganz im Gegenteil. Die Entwickler haben quasi auf alle Konventionen gepfiffen und vielmehr einen ebenso interessanten wie ehrgeizigen Genremix erstellt. Eine Mischung aus Diplomatie, Strategie, Echtzeitkämpfen und Actioneinlagen. Da stellt sich zwangsläufig die Frage, ob das überhaupt gutgehen kann. Die kurze Antwort: es kann!

Für die etwas ausführlichere Antwort müssen wir jedoch weiter ausholen. Ihr schlüpft in die Rolle eines von mehreren Drachen(abkömmlingen), die über verschiedene Fähigkeiten verfügen. Wozu diese nützlich sind, darauf kommen wir etwas später zu sprechen. Ihr fungiert quasi als eine Art Staatsoberhaupt, dessen schwierige Aufgabe es ist, das ziemlich zerstrittene Fantasy-Reich Rivellon wieder zusammenzuschweissen. Übrigens findet das Spielgeschehen lange Zeit vor den bereits veröffentlichten Rollenspielepisoden von Divinity statt. Zwerge, Untote, Elfen und andere Völker stehen in einem mehr oder weniger offen ausgelebten Zwist zueinander. Und ihr spielt quasi das Zünglein an der Waage.

Divinity - Dragon Commander Bild
Von einer strategischen Übersichtskarte aus regiert ihr euer Reich und plant eure nächsten Schritte. Dabei ist neben taktischem Kalkül auch stets diplomatisches Geschick gefragt. Greift ihr beispielsweise ein Gebiet der Zwerge an, die wiederum mit einem anderen Volk befreundet sind, kann euch dieses wenig später ordentlich in die Suppe spucken. Aber auch abseits der Karte hat das Wort manchmal mehr Macht als das Schwert. An Bord eines Luftschiffes kümmert ihr euch nicht nur um die Rekrutierung von Einheiten oder die Erforschung neuer Fertigkeiten. Gleichzeitig führt ihr Dialoge mit mehreren Nicht-Spieler-Charakteren (kurz NSCs). Abhängig von eurem Verhalten, sind euch diese Charaktere künftig freundlich oder ablehnend gesinnt.

Warum das so wichtig ist? Einige von den NSCs verleihen euch - unter anderem im Kampf - gewisse Boni und schalten im Verlauf des Spiels besondere Fähigkeiten frei. Ihr müsst also stets abwägen, wie ihr euch entscheidet. Allerdings hätten wir uns bei diesem Element von Divinity: Dragon Commander noch etwas mehr Tiefgang gewünscht. Die Auswirkungen sind stellenweise zu marginal, so dass viele schlicht und ergreifend eher Fassade sind. Zudem dürft ihr keine komplexe Reichsverwaltung wie in anderen Strategiespielen mit Weltkarte erwarten. Hier ein Gebäude, da eine kleine Einstellung - viel mehr gibt es nicht.

Divinity - Dragon Commander
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Andre Linken

Divinity---Dragon-Commander


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Andre Linken am 12 Aug 2013 @ 18:10
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