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Divinity - Original Sin: Review

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Divinity: die Serie ist den meisten Spielern zunächst als Hack-'n'-Slay-Titel ein Begriff. 2002 und 2004 erscheinen zwei klassische Vertreter des Haudraufgenres, weitestgehend mit sehr ähnlicher Technik wie das grosse Vorbild Diablo. Divinity II: Ego Draconis hingegen löste sich von der isometrischen Ansicht und brachte eine Third-Person-Perspektive ins Divinity-Universum. Um die Spieler gänzlich zu verwirren, kam dann auch noch mit Divinity: Dragon Commander eine Mischung aus Flugsimulation und Echtzeitstrategie in die Läden. Und nun? Nun runden die Larian Studios endgültig das Portfolio ab und lassen euch ein Rollenspiel im klassischen Baldur's-Gate-Stil erleben. Also viele Gespräche und viele rundenbasierte Kämpfe mit langen Latschereien. Funktioniert so eine Spielmechanik heutzutage denn noch?

Wiederentdeckung der Gemütlichkeit

Divinity: Original Sin ist der fünfte Teil der Serie, hat aber mit seinen Vorgängern hinsichtlich des Gameplays tatsächlich nichts mehr zu tun. Statt actionreicher Szenen habt ihr hier ausreichend Gelegenheit, euch die nächsten Schritte im Kampf gut zu überlegen, und solltet es oftmals auch. Die Gefechte laufen rundenbasiert ab, ganz wie in alten Klassikern. Warum wir den Vergleich zu Baldur's Gate in der Einleitung gezogen haben, wird rasch klar. Es ist die Gemütlichkeit beim Spielen, die man teils wieder neu lernen muss, wenn man längere Zeit in actionreichen Rollenspielen unterwegs war. Wer mag, kann auch im gut funktionierenden Koop-Modus gemeinsam mit einem Freund agieren.Dabei kann euer Kumpeljederzeit dazustossen oder sich wieder aus dem Spiel entfernen und euch die Steuerung wieder allein überlassen.

Gespräche laufen per Auswahlverfahren ab, ganz so, wie man es aus den alten Klassikern kennt. Navigiert wird die Heldentruppe mittels Maus, anschliessend bewegen sich die Quellenjäger in aller Ruhe zum angeklickten Zielpunkt. Nur wenn ihr auf diesem Wege einem Feind begegnet, pausiert das Spiel automatisch. Die rundenbasierten Kämpfe, bei denen jede eurer Figuren und entsprechend auch eure Feinde über eine bestimmte Anzahl an Aktionspunkten pro Runde verfügen, wissen sehr zu gefallen. Im Gefecht stehen euch sehr viele Möglichkeiten zur Verfügung.

Divinity - Original Sin Bild
Zum einen könnt ihr euch an eine Gruppe heranschleichen und so für verheerenden Schaden beim ausgesuchten Gegner sorgen. Oder ihr befördert per Telekinese ein Ölfass in die feindliche Gruppe und lasst es explodieren. Gegen Feinde mit Feuerschaden helfen ein kleiner Platzregen und ein paar kühle Eiszauber. Doch das ist bei Weitem nicht alles, was ihr mit euren Widersachern anstellen könnt. Gerade die Kombinationen der Zauber machen viel vom Kampfspass aus. Manchmal reicht auch eure Redegewandtheit, um einen Kampf zu vermeiden oder ihn etwas anders ablaufen zu lassen. Für jeden Gegnertypen hat das Spiel Besonderheiten auf Lager, die durchaus logisch aufgebaut sind. Ein Eiswesen mit einem Frostzauber zu attackieren macht wenig Sinn, im Gegenteil, er wirkt stattdessen sogar wie ein Heilzauber.

Divinity - Original Sin
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 02 Aug 2014 @ 07:52
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