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Domination: Review

  Personal Computer 

Endlich ist er da! Der bei rundenstrategiebegeisterten PC-Spielern heiss ersehnte und lang erwartete Nachfolger von Massive Assault (Network) steht ab sofort in den Läden. Domination lautet der Titel des Spiels, das nicht nur Veteranen mit sinnvollen Verbesserungen und Innovationen für sich begeistern will, sondern auch Neulinge von der Qualität des Produktes überzeugen möchte. Erstmalig gibt es auch einen umfangreichen Einzelspielermodus für "Nicht-Online-Spieler". Wie dieser neue Modus in das Spiel integriert wurde und was Domination darüber hinaus bietet, verrät euch unsere Review.



Eine Spieleinführung für Jedermann

Das Tutorial von Domination ist sehr gut. Jeder Spieler versteht es, egal ob er mit dem Vorgänger und dem Genre der Rundenstrategie vertraut ist oder nicht. Anfänger fühlen sich hier deshalb sehr gut aufgehoben. Denn: Jeder Zug auf der Spielkarte wird genau vorgegeben und erklärt. Taktische Varianten werden ausführlich dargestellt und die stimmigste direkt auf dem Schlachtfeld umgesetzt. Ein dickes Plus für das Spiel! Massive Assault-Veteranen können diese Missionen aber ohne ein schlechtes Gewissen zu haben überspringen. Neuigkeiten gibt es hier nicht. Unter dem Strich beeindruckt den Betrachter die hervorragende Einführung.

Zwei alte Rivalen

Das Spielprinzip ist das gleiche wie bei Massive Assault Network. Es bekämpfen sich immer noch Runde für Runde die beiden verfeindeten Parteien der Free Nations Union und der Phantom League. Etwa zwanzig Einzelspielermissionen in drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gibt die Schaltfläche mit der Aufschrift "Szenarios" preis. Im Vergleich zum Vorgänger, dessen Priorität auf dem Onlinespiel liegt, ist das eine deutliche Steigerung. Auch ein "Nicht-Online-Spieler" findet hier viele Stunden Spielspass. Die Missionen sind einfallsreich und regen zu einem intensiveren Spiel an. Zu Beginn werden in einem kurzen Briefing Ausgangslage und Missionsziele erklärt, dann geht es auch schon los.

Ein Schritt auf der Karriereleiter

Es ist bekanntlich schwer, ein bewährtes Konzept weiter zu optimieren. Domination bietet euch deshalb den Karrieremodus. Hier dürft ihr euch auf der militärischen Karriereleiter Schritt für Schritt nach oben arbeiten. Entscheidet selbst, welche "Boni" euch dabei zur Verfügung stehen: Die Produktion von Mörsern, die Nutzung von Lufteinheiten oder eine geschickte Diplomatiestrategie? Domination überlässt euch die Wahl. Zu Beginn der Karriere stehen euch weder Luft-, noch Wassereinheiten oder Transporter zur Verfügung. Diese Unterstützung müsst ihr euch erst verdienen. Der Karrieremodus ist gut umgesetzt, da jede neue Schlacht ihren besonderen Reiz durch die Wahl der Taktik erhält. Weiterhin ist die künstliche Intelligenz gut gelungen. Der Computer läuft nicht blind in eine offensichtliche Falle und spielt seinerseits überraschende taktische Varianten aus. Das macht das Spiel interessant und erhöht die Langzeitmotivation.

Domination
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Jens Scholten

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Jens Scholten am 29 Mai 2005 @ 12:10
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