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Doom 3: Review

  Personal Computer 


Heiss erwartet, von vielen gefürchtet, für manche unspielbar: Das lang ersehnte

Doom 3

von id Software ist endlich da! Und warum haben es viele Spieler sehnsüchtig erwartet? Weil es das Remake des Klassikers

Doom

ist - der war Mitte der Neunziger Jahre ein gewaltiger Erfolg unter den Shooter-Spielen. Nach einem modernen Facelifting sieht das neue Doom phantastischer aus als jemals zuvor. Vielleicht sogar besser als jedes andere aktuelle Spiel.



Das waren noch Zeiten, als 3D-Shooter mit schlichter Pixelgrafik über die Bildschirme flimmerten, Gegner aus mehreren Bitmap-Grafiken Form annahmen und Polygon-Grafik noch ein Fremdwort war. Zugegeben, die Spiele von damals waren an Hässlichkeit kaum zu übertreffen. Aber man war zufrieden - man kannte es schliesslich nicht anders. Oder besser gesagt: Hauptsache, man hatte etwas zum Ballern! Und tatsächlich wurde in Doom geballert, was die CPU hergab. Vielleicht musste damals noch ein behäbiger 66 MHz-PC für die Monsterhatz herhalten. Gereicht hat das allemal. Heutzutage läuft das ein bisschen anders: Mit einer 2 GHz-CPU seid ihr gerade mal gut genug für Doom 3 ausgerüstet. Wichtiger noch ist viel Texturenspeicher auf eurer Grafikkarte. Unter 128 MB wird´s eng, oft sogar unspielbar. Wer schön sein will muss leiden, heisst es doch so schön. Doom 3 ist schon schön, aber leiden muss euer PC beim Rechnen oder euer Geldbeutel beim Aufrüsten.

Die Zeitschleife

Doom 3 greift das alte Thema des Originals aus den Neunzigern auf. Ihr spielt einen namenlosen Weltraumsoldaten, der im Auftrag der Union Aerospace Corporation zu Forschungslabors auf den Mars reist, um dort mit ungewöhnlichen Ereignissen konfrontiert zu werden. Genauer gesagt ist dort der Teufel los! Dämonische Gestalten aus der Hölle überfallen die Wissenschaftler und lassen Zombies tanzen. Schosshündchen hat der Höllentrupp auch mit dabei: fettleibige Mutationen, denen aus jeder klaffenden Körperöffnung Zähne und Klauen zu wachsen scheinen. Zombies sind mal dick, mal dünn, mal langsam und manchmal ziemlich flink. Zermatscht sehen sie fast alle gleich aus. Rot ist eben Rot. Selbst die hiesigen Space Marines der Weltraumbasis revoltieren und nehmen euch ins Visier. Spinnenartige Tiere bevölkern die ausgedehnten Korridore der Station, während giftige Dämpfe immer klarer werden lassen: Mars schmeckt nur mit Schokolade überzogen. Gäbe es Monitore mit Geruchssimulatoren, röche es nach einer halben Stunde Doom 3 in eurem Zimmer wie in einer Leichenhalle, in der die Kühlung ausgefallen ist. Ihr ahnt es, das Spiel ist nun wirklich nichts für schwache Nerven. Doom war schon Mitte der Neunziger ziemlich brutal. Mit der neuen Grafik macht Hersteller id Software einmal mehr deutlich, wie grausig die virtuelle Realität sein kann.

Doom 3
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Admin am 07 Mrz 2005 @ 18:05
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