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Drakensang - Phileassons Geheimnis: Review

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Drakensang-Spieler konnten sich mit Am Fluss der Zeit zuletzt über eine noch gelungene Erweiterung freuen, die zudem auch alleine lauffähig manch anderen interessierten Rollenspieler zu Das Schwarze Auge-Erlebnissen einlud. Allerdings schlug die Kritikeraxt seinerzeit bereits in leicht marodes Spielspassholz hinein. Kann Radon Labs nun ein besseres Schnitzkunstwerk der Spielfreude vorlegen oder zerschmettern wir das neue Werk mit einem mächtigen Hammer +6?

Das Holz kracht gewaltig unter den derben Schlägen. Fast bräuchte unser grimmiger Kritikerzwerg eine Schutzbrille oder zumindest einen Helm, der ihn vor den herumfliegenden spitzen Holzstücken bewahre. Der bärtige Mann fühlt sich seiner Talerchen betrogen, lässt seinen gewaltigen Hammer immer und immer wieder herniedersausen und macht aus dem vermeintlichen Kunstwerk nur noch Feuerholz. Hat die Erweiterung, für die der Titel Am Fluss der Zeit benötigt wird, dies wirklich verdient? Oder hat Zwerg Kritt Iker aus dem Hause Dschibees einfach nur miese Laune? Ja, er hat miese Laune. Denn wenn so ein kleiner Mann sich ärgert, dann kracht es im Gebälk.

Da freut er sich auf schöne neue Abenteuer in Aventurien, besteigt sogar erneut eines dieser fürchterlichen Boote und reist gar in eine Hochelfenstadt namens Tie'Shianna, um seine Kampfeskräfte gegen interessante Feinde einsetzen zu können. Und dann langweilt sich der Bierliebhaber unter den Abenteurern dermassen, dass er einen Humpen Met trinkt, während sich ihm die so ungeheuerlichen Monstren und Gegner entgegenstellen. Und als er glaubte, jetzt würde es endlich doch noch packend, aufregend und abwechslungsreich werden sowie reichhaltige Schätze auf ihre Entdeckung warten - da war das Abenteuer auch schon wieder vorbei und er konnte Rüstung, Hammer und Stiefel putzen. Wobei, viel Blut war nicht daran zu finden.



Die Hintergrundgeschichte ist rasch erzählt: der Abenteurer Phileasson und seine wilden Nordmänner landen nahe dem Städtchen Nadoret, um die Tochter des elfischen Hochkönigs zu suchen und zu ihm zurückzubringen. Auf der Suche nach der jungen Dame entdecken Phileasson und die Abenteurergruppe merkwürdige Portale. Horden des Namenlosen stellen sich ihnen in den Weg, als sie die alte hochelfische Stadt Tie'Shianna durch eines der Portale erreichen. Blöderweise sind die neuen Herausforderungen für liebevoll hochgezüchtete Charaktere absolut belanglos, ja geradezu langweilig geraten. Das liegt hauptsächlich an den zu schwachen Gegnern, die lediglich in grösserer Zahl mal etwas mehr Aufmerksamkeit fordern. Vor allem aber liegt es auch an den Belohnungen und Fundstücken im Abenteuer, die jeder halbwegs ausgerüstete Abenteurer nicht einmal zum nächsten Trödler mitschleppen möchte.

Drakensang - Phileassons Geheimnis
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Markus Grunow

Drakensang---Phileassons-Geheimnis


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Markus Grunow am 15 Sep 2010 @ 20:41
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