GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Dreamfall - The Longest Journey: Review

  Personal Computer 

Seit dem Release des äusserst erfolgreichen Point & Click-Adventures The Longest Journey sind mittlerweile doch einige Jahre vergangen. Schade eigentlich, dass bis jetzt noch keine Fortsetzung des Spiels erschienen ist. Das dachten sich wohl auch die Jungs von Funcom und haben deshalb endlich einen Nachfolger auf den Markt gebracht. Dreamfall nennt sich dieser, in dem ihr unter anderem auch April Ryan, der Protagonistin aus dem ersten Teil, wieder begegnen werdet. Was euch sonst noch so alles erwartet, erfahrt ihr in unserem Test.

Die überaus spannende und ziemlich komplexe Geschichte von Dreamfall beginnt in ferner Zukunft, genauer gesagt im Jahre 2219. Ihr übernehmt die Rolle der schönen Zoe, die mit ihrem Vater in Casablanca lebt. Obwohl es Zoe materiell an nichts fehlt, geht es ihr alles andere als gut. Grund dafür ist, dass sie erst kürzlich ihr Studium an der Universität von Kapstadt abgebrochen und sich zudem auch noch von ihrem Freund Reza getrennt hat. Dieser ist Journalist und arbeitet gerade an einer äusserst heissen Story, weshalb er momentan nur sehr wenig Zeit hat. Deshalb bittet er Zoe ein Päckchen für ihn abzuholen, was sie gerne tut. Hätte sie gewusst, welche schwerwiegenden Folgen dieser kleine Freundschaftsdienst mit sich bringt, hätte sie sich das wahrscheinlich zweimal überlegt. Denn plötzlich ist Reza spurlos verschwunden. Zu allem Übel wird Zoe dann auch noch verhaftet, als sie in Rezas Appartement eine tote Frau findet. Noch schlimmer sind jedoch die Visionen, von denen sie ständig verfolgt wird. In diesen ist von einer gewissen April Ryan die Rede, die Zoe finden und retten soll. Was genau hat das zu bedeuten und wo zum Teufel steckt Reza? Fragen über Fragen, die es in insgesamt vierzehn Kapiteln zu klären gilt.

Zoe, April und Kian

Im Laufe des Abenteuers werdet ihr nicht nur in die Haut von Zoe, sondern auch in jene der altbekannten April Ryan und in jene des Apostels Kian schlüpfen, die sich in einer mittelalterlichen Parallelwelt aufhalten und mit ganz anderen Problemen zu kämpfen haben. Gesteuert werden die verschiedenen Figuren jedoch alle genau gleich mit Maus und Tastatur aus einer Third-Person-Perspektive, was teilweise doch etwas umständlich ist. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt und die Steuerung den eigenen Bedürfnissen entsprechend angepasst, geht das Ganze ziemlich leicht von der Hand. Nichtsdestotrotz ist es durchaus zu empfehlen, ein Gamepad zu benutzen, mit dem das Spielen wesentlich angenehmer ist.

Altbekanntes Spielprinzip

Rein vom Spielprinzip her unterscheidet sich Dreamfall kaum von anderen Adventures. Ihr müsst eure Augen also stets nach Gegenständen, Personen und anderen Dingen offen halten. Befindet sich in eurer Nähe etwas Interessantes, wird die betreffende Stelle jeweils gut sichtbar markiert. Ausserdem seht ihr anhand eines Icons am unteren rechten Bildschirmrand, welche Aktionen ihr nun ausführen könnt. So habt ihr beispielsweise die Möglichkeit, bestimmte Gegenstände zu untersuchen, zu benutzen oder aufzunehmen, woraufhin diese in eurem übersichtlich gestalteten Inventar verstaut werden. Des Weiteren könnt ihr euch auch mit so gut wie allen Personen in eurer Umgebung unterhalten, wobei die meisten von denen nicht sehr viel zu sagen haben.

Dreamfall - The Longest Journey
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Tim Richter

Dreamfall---The-Longest-Journey


Dreamfall---The-Longest-Journey


Dreamfall---The-Longest-Journey


Dreamfall---The-Longest-Journey


Tim Richter am 16 Jun 2006 @ 19:41
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen