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Dungeons II: Review

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Das Team von Realmforge lässt uns bei Dungeons II endlich mal wieder in die Rolle eines Bösewichts schlüpfen. Doch handelt es sich hierbei nur um einen Klon von Dungeon Keeper oder kann das Spiel auch mit eigenen Ideen überzeugen?

Nieder mit den strahlenden Helden

Eine Gruppe glorreicher Helden kämpft sich durch die düsteren Gänge eines Kerkers voller Monster, Fallen und anderer Hindernisse. Dann nehmen es die Recken sogar noch mit einem besonders durchschlagskräftigen Bossgegner auf, um zu guter Letzt dessen Schatz einzusacken. Szenen wie diese kennen wir zuhauf aus unzähligen Rollenspielen. Doch wer wollte nicht schon mal in die Rolle des Bösewichts schlüpfen, der über einen solchen Dungeon herrscht und den Heldengruppen zum Verhängnis wird? Genau diese Möglichkeit gewährt euch der Entwickler Realmforge jetzt im Aufbaustrategiespiel Dungeons II.

Okay, schon in unserer ausführlichen Vorschau hatten wir angemerkt, dass sich das Team ziemlich offensichtlich von den Episoden der Serie Dungeon Keeper bedient hat. Das ist für sich gesehen nicht verwerflich, denn oftmals gilt hierbei das Motto "Lieber gut geklaut als schlecht selbst gemacht". Doch um wirklich in Erinnerung zu bleiben, sollte Dungeons II auch eigene Ideen zu bieten haben. Hat es auch!

Dungeons II Bild
Zumindest in der Anfangsphase fühlen wir uns dennoch sehr oft an Dungeon Keeper erinnert. Das liegt vor allem an der grundlegenden Spielmechanik. Als körperloser Schreckensherrscher, der lediglich in Form einer knochigen Hand in der Unterwelt agieren kann, geben wir unseren Dienern - auch Schnodderlinge genannt - einfach Befehle. Sprich: Wir markieren bestimmte Gesteinsformationen, die unsere Untertanen kurze Zeit später abbauen - Selbiges gilt für Goldvorkommen. Den auf diese Weise freigeräumten Platz nutzen wir, um spezielle Räume wie zum Beispiel ein Lager, eine Brauerei oder eine Werkstatt zu errichten. Spätestens an dieser Stelle macht sich dann aber doch der erste markante Unterschied zur Konkurrenz bemerkbar: Wir rekrutieren für Gold gezielt neue Einheiten wie Orks, Trolle oder Goblins, anstatt auf einen automatischen Zustrom an neuen Untertanen zu warten. Das zeigt: In Dungeons II habt ihr insgesamt etwas mehr Einfluss, als früher bei Dungeon Keeper.

Allerdings hat dies auch seine Schattenseiten, zumindest innerhalb der Dungeons. Denn sowohl die Menüführung als auch die Steuerung sind etwas fummelig, so dass wir nicht selten plötzlich einen Diener an der Dämonenhand haben, anstatt den eigentlich anvisierten Raum zur Erforschung neuer Zaubersprüche auszuwählen. Nun ja, auf jeden Fall heuern wir immer mehr Kreaturen an, bauen unseren Dungeon aus und stärken schrittweise unsere Macht.

Dungeons II
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Andre Linken

Dungeons-II


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Andre Linken am 29 Apr 2015 @ 06:42
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