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Eador - Masters of the Broken World: Review

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Oftmals sind Mixturen verschiedener erfolgreicher Spiele kein Garant für gute Unterhaltung. Es ist wie beim Kochen: Spargel passt als Zutat einfach nicht so recht zum Zürcher Geschnetzeltem. Doch gelegentlich schaffen es Sterneköche auch beim Kochen, Extremes zu einer lecker schmeckenden Neukreation zu vermengen. Ob die Snowbird Studios aus Russland mit Eador: Masters of the Broken World so eine Leckerei erschaffen haben?

Leckere Strategiemischung aus Russland?

Ein Mix aus Strategie, Rollenspiel und rundenbasierter Taktik verbindet bekannte und liebgewonnene Elemente aus Spielen wie der Heroes-of-Might-and-Magic-Reihe, Civilization, Disciples und Age of Wonders. Da fühlt man sich als älterer Spieler direkt heimisch und fängt an, das neue Produkt ins Herz zu schliessen. Doch halt, bevor wir uns vom Zauber der alten Klassiker vernebeln lassen, schauen wir mal tief ins Spiel hinein. Eador konnte 2009 noch keinen grossen Erfolg verbuchen. Unter dem Namen Eador: Genesis gab es bereits eine Version, die bei Fans von 4X-Strategie für Aufsehen sorgte. Allerdings war der Schwierigkeitsgrad auch nicht von Pappe - hier waren echte Strategen gefragt, die sich gerne auch mal mehr als zehn Stunden auf einer Karte vergnügen wollten.



Ein grosser Wunsch der Community war der Schritt in die dritte Dimension, denn Genesis hatte nur eine 2D-Welt zu bieten. Mit Masters of the Broken World nun also mit hübscherer Technik auf zu neuen Ufern? Nein, denn an jeder Ecke des Titels schimmert Genesis durch. Unverändert zeigt sich der Spielablauf samt der vorhandenen Kern-Elemente. Eador bietet euch eine Fantasy-Welt, in der mehrere Inseln im All auf eure Entdeckung warten. Die einst komplette Welt zerbrach in Bruchstücke, und so bereist ihr nach und nach die Scherben dieser Welt, erkundet und erobert sie, um sie schliesslich als unsterblicher Halbgott wieder zu einer kompletten Welt zusammenzufügen. Erinnert etwas an die fliegenden Inseln aus Avatar, nur dass die Scherben der Welt sich im All befinden. Schade ist, dass die Geschichte lediglich dröge mit Texteinblendungen vermittelt wird.

Zunächst erschafft ihr euren Helden aus verschiedenen Klassen. Magier, Späher, Krieger und Taktiker werden euch angeboten. Während die erstgenannten Klassen selbsterklärend sind, hat die Taktikerklasse etwas für Spieler mit Hang zu Grösserem zu bieten. Als Taktiker seid ihr in der Lage, grössere Truppenverbände zu kontrollieren, müsst jedoch dafür grössere Nachteile im Nahkampf eurer Figur hinnehmen. Wie umfangreich die Heldengestaltung sein kann, zeigt sich beim Magier, dem gleich sechs verschiedene Zauberschulen zur Spezialisierung zur Verfügung stehen. Um noch mehr Anspruch in die Gestaltung eures tapferen Recken zu bringen, dürft ihr eine Subklasse wählen, wodurch ihr einen Teil der Vorteile einer anderen Klasse nutzen könnt - oder eure zunächst gewählte Klasse noch stärker werden lasst. Wie in einem waschechten Rollenspiel gewinnt euer Held an Erfahrung, sammelt Waffen und Rüstungsteile ein und spezialisiert sich allmählich in den verschiedenen Fertigkeiten.

Eador - Masters of the Broken World
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Markus Grunow

Eador---Masters-of-the-Broken-World


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Markus Grunow am 20 Mai 2013 @ 09:30
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