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East India Company: Review

  Personal Computer 

Paradox Interactive und Nitro Games präsentieren euch ein Spiel nach klassischem Vorbild: East India Company wirkt ein wenig wie das gute alte Pirates und kann dabei doch nicht ganz überzeugen. Die Gründe lest ihr in unserem Test.

Auf in den Osten!

Der Rubel rollt: Durch den Handel mit Indien kommen nicht nur exotische Ressourcen ins alte Europa, sondern auch viel Geld. Viele Unternehmen konnten mit dem Hin-und-herschiffen der Waren Millionen verdienen, auch wenn die See im 17. Jahrhundert alles andere als sicher und die lange Fahrt nach Indien strapaziös war. In East India Company könnt ihr jene Zeit wieder aufleben lassen und für Vaterland und Glorie segeln.

Um euren Traum zu erfüllen, müsst ihr euch zunächst für ein Land entscheiden. Neben England könnt ihr zwischen den Niederlanden, Frankreich, Dänemark, Portugal, Schweden, Italien und Spanien wählen. Auch das Heilige Römische Reich deutscher Nationen ist spielbar. Dabei unterscheiden sich die Nationen letztendlich in nichts ausser den Startpunkten. Im Spiel angekommen, könnt ihr euren Siegeszug von eurem Heimathafen aus beginnen. Mit einem Startkapital entsprechend des gewählten Schwierigkeitsgrades ausgerüstet, könnt ihr nun Schiffe bauen und diese zu mächtigen Flottenverbänden zusammenschliessen. Da jede Flotte einen fähigen Befehlshaber braucht, müsst ihr diesen noch rekrutieren und natürlich auch bezahlen. Mit der Zeit können sich die Fähigkeiten der Kapitäne weiterentwickeln, was allerdings kaum auffällt.

Hin und her, her und hin

Eure Hauptaufgabe in East India Company besteht darin, eure Flotte von Europa nach Indien zu schiffen, dort seltene Handelsgüter zu erwerben und sie wieder zurück zum "alten Kontinent" zu bringen. Natürlich könnt ihr auch andersherum handeln, doch durch niedrige Preise fallen lediglich die Waren, die ihr aus Indien wieder nach Hause bringt, wirklich ins Gewicht. Hin und wieder erhaltet ihr einen Auftrag von eurer Nation, meist gepaart mit einem zeitlichen Limit. Erfüllt ihr diese Vorgaben, bekommt ihr einen Bonus und für bestimmte Leistungen sogar eine spielinterne Belohnung.

Darüber hinaus könnt ihr auch das Kriegsbeil ausgraben und sowohl fremde Schiffe als auch Häfen angreifen. Ersteres wird vor allem dann notwendig, wenn Piraten es auf eure Ware abgesehen haben. Die Häfen müsst ihr stellenweise auf Befehl des hiesigen Königs einnehmen, oder aber aus reinem Eigennutzen. Da die Schiffe immer wieder mal Halt in Südafrika machen müssen, um zu rasten, könnt ihr die neutralen Häfen auch einnehmen, so dass konkurrierende Unternehmen dort nicht mehr anlegen dürfen. Bei Kämpfen auf offener See könnt ihr eure Flotte dann entweder in typischer Echtzeitstrategiemanier befehligen oder ganz wie in Pirates direkt an das Ruder eines der Schiffe schlüpfen. Das macht kurzfristig Laune und bringt etwas Abwechslung in den Handelsalltag. Etwas wirklich Neues bietet Nitro Games hier allerdings nicht. Sowohl Steuerung als auch Ausrüstung und Auswirkung ähneln frappierend den Kämpfen aus dem Sid Meier-Klassiker. Die Hafenbesetzung ist dagegen gähnend langweilig: Lediglich die Anzahl der geladenen Soldaten entscheidet über Sieg oder Niederlage, nach dem Angriffsbefehl wird lediglich das Endergebnis angezeigt.

East India Company
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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 11 Okt 2009 @ 15:26
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