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Elite - Dangerous: Review

  Personal Computer 

David Braben hat ein Wunder geschaffen. Eine Momentaufnahme des uns bekannten interstellaren Kosmos, eingeschlossen im Code eines Videospiels - hundertausende Lichtjahre gross, von vielen Milliarden Sternen gespickt und zum Leuchten gebracht. Elite: Dangerous vermittelt das Gefühl, in einem allumfassenden Traum zu stecken. Man könnte Stunden damit verbringen, in die Weiten des Nichts zu blicken, in Ehrfurcht erstarrt, und ein Ziel für eine erste Erkundungsfahrt zu bestimmen. Nicht nur die Sterne füllen den luftleeren Raum, Planeten umkreisen die brennenden Gasgiganten und riesige Raumstationen gleiten überall da durch das All, wo es Leben oder die Hoffnung auf das grosse Geld gibt.

Wenn ich gross bin, will ich ELITE werden!

Auch wenn man es kurz glauben mag, das Bewundern der Schönheit des Kosmos selbst ist nicht das Ziel des Spiels. Drei grosse Fraktionen stehen sich, wie so oft, im Raum gegenüber: die Allianz der unabhängigen Systeme, die Föderation und das Imperium. Die beiden letztgenannten befinden sich quasi dauerhaft im Krieg. Der regelmässige Austausch kleiner Nettigkeiten erinnert dabei stark an den tatsächlichen Konflikt der UdSSR und der USA zwischen 1945 und 1991. Jetzt, im Weltall des Jahres 3300, müsst ihr im Konflikt der Systeme nicht mehr länger aus der Ferne zusehen. Stattdessen könnt ihr diverse Aufträge erledigen, Waffen und Medizin herbeischaffen oder einfach unerwünschte Flugkörper beseitigen und Abschüsse für die Fraktion eures Vertrauens sammeln. Dafür gibt es dann zwar nicht das dicke Geld, nach dem die meisten Spieler trachten sollten, doch erhöht ihr euren Ruf und damit auch euren Rang bei euren Auftraggebern, erreicht irgendwann vielleicht sogar den ELITE-Status. Auf Dauer sind die prozedural generierten Mission aber ein klein wenig eintönig, da sie sich nur selten verzweigen und zumeist immer nach dem gleichen, altbewährten Schema - schaffe Ressource A nach Ort B oder besorge x Waffen der Sorte Y - ablaufen.


Houston, tun Sie, was Sie wollen!

Wer lieber frei nach dem Motto "Auf meinem Schiffe gelten meine Regeln!" lebt, darauf pfeift, was Allianz und Föderation für Interessen vertreten, oder dessen einziges Bestreben ein noch grösseres Schiff und noch viel dickere Kanonen sind, kann in der Galaxis auf ganz andere Möglichkeiten zurückgreifen und ordentlich Kohle in die eigenen Taschen befördern. Gerade zu Beginn der eigenen Karriere bietet es sich an, als Entdecker in fremde Systeme zu reisen und dort Sterne und deren Planeten zu scannen, das Gebiet zu kartografieren und die gewonnenen Daten an ein Institut zu verkaufen. Einsteiger profitieren von ungefährlich verdientem Geld, wenn auch nicht viel, und befriedigen gleichermassen ihren Erkundungsdrang. Auch als Händler lässt sich oft ungefährlich Geld machen. Dazu seien euch ein wenig ökonomisches Geschick und ein gutes Verständnis für den ins Spiel integrierten dynamischen Gütermarkt an die Hand gegeben. Diesen solltet ihr genauestens studieren: Wo lässt sich welche Ware günstig erwerben und wo mit maximalem Profit wieder absetzen? Mit der Zeit entdeckt ihr eure eigenen lukrativen Handelsrouten, profitiert von spezialisierten Wirtschaftszweigen der verschiedenen Raumstationen und sammelt eine Monete nach der anderen. Ihr solltet die Augen aber stets nach neuen Märkten offenhalten - KI-Gleiter und andere Spieler beteiligen sich nur zu gerne an euren Geschäften, erhöhen das Angebot einer Ware, die bis dato nur von euch vertrieben wurde, und drücken die Preise. Nach Import- und Exportzuschlägen zahlt ihr dann vielleicht sogar drauf.

Elite - Dangerous
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Patrick Recknagel

Elite---Dangerous


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Patrick Recknagel am 02 Feb 2015 @ 12:21
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