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Elven Legacy: Review

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Bereits in der Preview-Version gefiel uns Elven Legacy besser als der Vorgänger Fantasy Wars. Insbesondere die wesentlich stärkere Hintergrundgeschichte machte Lust auf mehr. Nun, ein paar Monate später, ist die finale Version endlich draussen und die Vorschusslorbeeren waren nicht unberechtigt.

Etwas mehr Story bitte

Das 2007 erschienene Rundenstrategiespiel Fantasy Wars vom russischen Entwickler Ino-Co war an und für sich ein nettes Spiel, kränkelte aber enorm an der Belanglosigkeit der Hintergrundgeschichte, weshalb nie eine grossartige Langzeitmotivation aufkam. Nun, zwei Jahre später, schickt Ino-Co den Nachfolger Elven Legacy in den Krieg, bewaffnet mit einer wesentlich interessanteren Hintergrundgeschichte und tollen Rollenspielelementen. Die Geschichte beginnt mit einer Katastrophe für die Elfen, denn ein menschlicher Magier ist hinter das grosse Geheimnis der Stärke der Elfen gekommen und will dieses für seine eigenen, eher bösen Absichten nutzen. Die Spitzohren schicken Lord Sagittel, um diese Gefahr einzudämmen. Und so findet ihr euch in einer epischen Fantasy-Kampagne wieder, die allerlei taktisches Kalkül fordert.

Die Solokampagne bietet langen Spielspass und sogar eine gewisse Dynamik. Nicht selten müsst ihr zwischen mehreren Wegen und Missionen entscheiden. Auch innerhalb der Missionen gibt es jede Menge Nebenziele, die ihr optional erfüllen könnt. Je nachdem wie ihr euch schlagt, beeinflusst dies ebenfalls leicht das Ende der Geschichte. Letztere wird mit Zwischensequenzen in Spielgrafik erzählt. Das sieht zwar nicht besonders episch aus, kann aber durchaus überzeugen. Die englischen Sprecher machen ihren Job sehr gut und können eine wohlige Atmosphäre schaffen. Lediglich das Intro hat beim Ton einige Probleme, da der Sprecher abgehackt wird und so einige Textzeilen leider verloren gehen.

Klassische Rundenstrategie

Unter dem Deckmantel der Geschichte schlummert ein klassisches, fast schon typisches Rundenstrategiespiel. Ihr verschiebt eure Truppen gemütlich über Hexfelder, um die Missionsziele zu erreichen. Dabei müsst ihr ebenfalls das Terrain beachten, die eure Einheiten sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können. So stärken Städte und Wälder besonders die Verteidigung, während einige Bogenschützen aus den Wäldern sogar eine stärkere Offensivkraft entwickeln können. Grundsätzlich ist beim Spielablauf viel Taktik gefragt, denn die KI agiert in vielen Situation sehr klug. Lücken in der Formation und Schwachstellen in der Truppe werden gnadenlos ausgenutzt. Ist der Held in einer Mission beispielsweise zu beschützen, greifen die gegnerischen Truppen eben jenen mit Vorliebe an. Und wenn die KI mal nicht so überragend reagiert, könnt ihr davon ausgehen, dass es gegnerische Truppen in rauen Massen gibt. Für Herausforderung ist dementsprechend gesorgt.

Darüber hinaus sind alle Einzelspielerkarten mit einem Rundenlimit versehen. Schafft ihr es nicht, das Ziel in der vorgegebenen Zeit zu erreichen, habt ihr versagt und müsst von vorne beginnen. Zwar könnt ihr eure Züge immer noch in Ruhe planen und angehen, doch müsst ihr euch auch eine gewisse Effektivität angewöhnen. Seid ihr auch noch darauf aus, Rekorde zu brechen, gibt es für besonders effiziente Kriegsführung eine Auszeichnung.

Elven Legacy
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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 26 Apr 2009 @ 07:28
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