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Emergency 4: Review

  Personal Computer 

Schon ein Jahr nach der Veröffentlichung von Emergency 3 schiebt Entwickler Sixteen Tons eine Fortsetzung nach. Der Release ist in Zeiten um die Diskussion um Killerspieler geschickt gewählt. Doch hat die Entwicklungszeit ausgereicht, um einen würdigen Nachfolger zu programmieren? Konnten die Entwickler dieses Mal die zum Teil haarsträubenden KI-Probleme des Vorgängers beseitigen? Lest mehr in unserem Test!

Wieder einmal schicken euch Take 2 und Sixteen Tons als Einsatzleiter in eine namenlose Stadt. Ihr müsst Brände bekämpfen, Geiseln retten und Katastrophen verhindern. Doch in Zeiten von Inflation und niedrigem Wirtschaftswachstum müsst ihr nicht nur Leben retten, sondern dabei auch wirtschaftlich operieren. Wer in einer Mission zu viel Geld für Einsatzfahrzeuge und Lebensretter ausgibt, der bekommt am Ende einige Punkte abgezogen. Wer jedoch nicht schnell genug handelt, und die Menschen wie Fliegen wegsterben, der wird ebenso mit einem heftigen Punkteabzug bestraft.

Entgegen dem Vorgänger wartet in Emergency 4 eine halbwegs kontinuierliche Kampagne auf euch. Wie schon am Anfang erwähnt, werdet ihr als Einsatzleiter in eine Grossstadt geschickt. Während ihr am Anfang nur über wenige Fahrzeuge verfügt, steigt euer Fuhrpark von Einsatz zu Einsatz kontinuierlich an. Per Zufallsgenerator entstehen hier und da in der Stadt Unfälle, die ihr betreuen müsst. So erleiden Menschen einen Kreislaufkollaps oder haben sich schlicht und einfach überfressen. Durch weggeworfene Zigaretten oder mittels beschädigter Kabel können Brände entstehen, hin und wieder wird auch mal ein Geschäft ausgeraubt. Dank dieser Mini-Einsätze könnt ihr Geld verdienen, welches ihr in neue Fahrzeuge stecken könnt. Habt ihr alle zu kaufenden Einsatzfahrzeuge erworben, werdet ihr zu einem speziellen Einsatz ausserhalb der Stadt gerufen. Insgesamt haben die Entwickler dem Spiel über zwanzig verschiedene Spezialeinsätze spendiert, die eure besondere Aufmerksamkeit erfordern. Die Palette reicht von Unfällen in einem Autobahntunnel über Geiselnahmen bis hin zu Erdbeben. Einige Missionen spielen sogar im Ausland, so müsst ihr beispielsweise eine Flugzeugentführung verhindern oder werdet zu einer Polarstation gerufen, die durch eine Explosion grössenteils in die Luft geflogen ist. Diese beiden Missionen stellen etwas Besonderes dar, denn in diesen Einsätzen dürft ihr nur eine begrenzte Anzahl an Fahrzeugen und Einsatzkräften mit auf die Reise in die Fremde nehmen.

Den Fuhrpark haben die Entwickler durch einige sinnvolle Fahrzeuge inzwischen auf eine beachtliche Anzahl gesteigert. So könnt ihr nun einen Fluchtwagen für Geiselnehmer vorfahren lassen, oder per Löschboot Brände auf einer Ölplattform löschen lassen. Alles in allem verfügt ihr über fünfundzwanzig verschiedene Einsatzfahrzeuge der THW, der Polizei, der Feuerwehr und der Rettungskräfte. Neueinsteiger werden jedoch zunächst wieder einmal Probleme mit der Orientierung bekommen. Welche Einsätzkräfte brauche ich wirklich für eine Mission? Wie kann ich die verletzten Personen möglichst effektiv und schnell befreien und verarzten lassen? Fragen, die ihr euch während der Einsätze immer wieder stellen werdet. Zwar gibt es jetzt auch hilfreiche Tool-Tipps, doch die helfen leider nicht immer weiter. So ist oftmals Ausprobieren angesagt.

Emergency 4
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 11 Apr 2006 @ 10:41
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