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Empire Earth II - The Art of Supremacy: Review

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Add-ons zu Echtzeit-Strategie-Spielen sind heutzutage schon fast zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Kaum verwunderlich also, das jüngst auch zum ziemlich erfolgreichen zweiten Teil von Empire Earth eine Erweiterung erschienen ist. The Art of Supremacy nennt sie sich und soll neben vier frischen Völkern und drei zusätzlichen Kampagnen auch noch diverse andere Neuerungen beinhalten. Welche genau das sind, erfahrt ihr in unserem Test.

Rund 2200 Jahre vor Christus. Zu dieser Zeit spielt die erste der insgesamt drei neuen Kampagnen. Ihr übernehmt dabei die Kontrolle über die ägyptischen Streitkräfte, die sich gegen ihre Widersacher aus der Wüste zur Wehr setzen müssen. Habt ihr diese Aufgabe gemeistert, wartet die zweite Kampagne auf euch, in der ihr als Befehlshaber der Russen Napoleon und seine Streitkräfte zurückschlagen sollt. Ein Szenario, das man schon bei diversen anderen Genrevertretern gesehen hat. Wesentlich innovativer ist da schon die dritte Kampagne. Diese führt euch nach Afrika, wo ihr die Massai im Kampf gegen unersättliche Grosskonzerne und andere feindliche Völker unterstützen müsst. Zu bemerken ist dabei, dass die Kampagnen selbst auf leichtem Schwierigkeitsgrad kein Zuckerschlecken sind und sich deshalb eher an erfahrene Feldherren richten, was in erster Linie auf die äusserst cleveren KI-Gegner zurückzuführen ist.

Tauziehen

Wer keine Lust hat, eine ganze Kampagne zu spielen, kann wie gewohnt ein einfaches Einzelspielergefecht in Angriff nehmen oder sich im Multiplayer-Modus mit anderen menschlichen Mitspielern messen. Mit Territorien-Krisenherde und Tauziehen warten auch hier zwei neue Spielmodi auf euch. Während Ersterer stark an den gewöhnlichen Krisenherde-Modus aus dem Hauptprogramm erinnert und daher nicht besonders interessant ist, hat es so etwas wie den Tauziehen-Modus bisher noch nicht gegeben. Zwei Spieler oder Teams treten hier auf drei, fünf, sieben oder neun Karten gegeneinander an. Gestartet wird auf der neutralen Zentralkarte, die sich zwischen den Heimat-Karten der beiden Parteien befindet. Hat eine Seite den Sieg errungen, setzt sich die Schlacht auf der Karte fort, die am nächsten an der Heimat der besiegten Partei liegt. Dabei darf der Sieger seine Armee in die nächste Schlacht überführen, während der Verlierer neue Truppen bekommt, was ihm einen wesentlichen Vorteil verschafft. Gewonnen hat schlussendlich derjenige, der die gegnerische Seite auf ihrer Heimat-Karte schlägt, was schon mal ganz schön lange dauern kann. Umso erfreulicher, dass sich die Anzahl Schlachten vor dem Spiel auch ganz einfach begrenzen lässt. Gibt es bis zum Schluss keinen eindeutigen Sieger, gewinnt hier ganz einfach die Partei, welche weiter von der eigenen Heimat-Karte entfernt ist.

Lehnstreue

Neben den beiden frischen Spielmodi gibt es in The Art of Supremacy auch noch zwei völlig neue Einstellungsoptionen. Eine davon nennt sich Asymmetrische Ressourcen und bewirkt, dass Ressourcen nicht nur in den Startzonen, sondern auf der ganzen Karte unregelmässig verteilt werden. Die zweite Option ist die so genannte Lehnstreue, die vor allem in Multiplayer-Gefechten ganz interessant ist. Diese ermöglicht es euch, angesichts einer Niederlage einem anderen Spieler ewige Treue zu schwören und diesem zum Sieg zu verhelfen. Chancen, die Schlacht zu gewinnen, habt ihr dann zwar nicht mehr, könnt dafür jedoch weiterhin im Spiel bleiben. Schade, dass das in der Praxis nur äusserst selten funktioniert, da nur wenige Spieler bereit sind, die Rolle des so genannten Vasalls zu übernehmen und die Schlacht lieber vorzeitig verlassen.

Empire Earth II - The Art of Supremacy
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Tim Richter

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Tim Richter am 10 Mrz 2006 @ 07:24
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