GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Empire Earth II: Review

  Personal Computer 

Lange Zeit mussten die Fans von Empire Earth auf eine Fortsetzung warten, doch kommt diese nicht mehr von den Entwicklern bei Stainless Steel, sondern aus dem Hause Mad Doc. Bislang haben sich die Entwickler bei Mad Doc allerdings nur um Rollenspiel- und Echtzeit-Strategie-Addons gekümmert. Doch haben sie genug Erfahrung, um ein eigenes Spiel auf die Beine zu stellen? Wir verraten es euch!



Endlich! Ganze drei Jahre mussten wir auf einen neuen Empire Earth-Titel warten. Schon damals konnte uns der wohl bis dato grösste Konkurrent der Age of Empires-Reihe in fast allen Punkten überzeugen. Ausgefeilte Kampagnen, interessante Missionen, zahlreiche Einheiten, ein ausgearbeiteter Multiplayer-Modus und eine für die damalige Zeit ansprechende Grafik sorgten für eine 88%-Wertung und einen GBase-Award. Mit dem Nachfolger soll nun alles noch besser werden!

Wie auch beim Vorgänger, wird der Spieler, wenn er Empire Earth II zum ersten Mal startet, mit einem imposanten Intro begrüsst, welches den Spieler auf das Spiel einstimmen soll. Gleich darauf befindet man sich im Hauptmenü. Hier hat der Spieler die Qual der Wahl, ob er nun eine der drei Kampagnen, den Geplänkel-Modus oder aber den Multiplayer-Modus starten möchte. Sowohl Einsteigern als auch Fortgeschrittenen empfehlen wir zunächst die Absolvierung der Tutorial-Missionen. Dort lernt man nicht nur die Grundlagen eines jeden Echtzeitstrategie-Spiels, sondern auch die Besonderheiten von Empire Earth II kennen.

Insgesamt bietet Empire Earth II drei Kampagnen: Korea (2333 v. Chr. - 676 n. Chr.), Deutschland (1220 n. Chr. - 1871 n. Chr.), USA (1898 n. Chr. - 2070 n. Chr.) - jeweils unterteilt in acht Missionen. Während in Teil 1 noch häufig Spezial-Einsätze mit nur wenigen Einheiten auf dem Tagesplan standen, darf sich der Spieler in Teil 2 nun noch über Aufbau-Missionen freuen. Dabei bekommt der Spieler schon zu Beginn fast eine komplett ausgebaute Stadt mit mehreren Dörfern zugeteilt. Somit entfällt zwar der anfängliche, lästige und langwierige Aufbaupart, doch nun muss man sich jedes Mal erneut zurecht finden, wo denn die Kasernen und sonstige, wichtige Bauwerke überhaupt stehen. In Empire Earth II gibt es insgesamt vier Grundrohstoffe, die abgebaut werden können: Holz, Nahrung, Gold und Steine. Des Weiteren gibt es je nach Epoche unterschiedliche Spezial-Rohstoffe, die ausschliesslich in ein bis zwei Epochen genutzt werden können. Dazu gehören zum Beispiel Eisen und Öl. Anders als in anderen Strategiespielen sind die Rohstoffe, bis auf Holz, stets recht grosszügig und unbegrenzt auf den Maps verteilt . Neu ist auch, dass die komplette Map nun in unterschiedliche Regionen aufgeteilt worden ist. Errichtet man in einer noch unbesiedelten Region einen Aussenposten, ein Stadtzentrum oder aber eine Festung, kann man das Land nach einiger Zeit für sich beanspruchen. Dies wird nicht nur farblich auf einer Übersichtskarte angezeigt, sondern bringt auch spielerische Vorteile. So kann man zum Beispiel pro Region nur eine Universität errichten. Möchte man also in kurzer Zeit viel erforschen, muss man schon früh im Spiel in andere Regionen expandieren. Keine leichte Aufgabe, denn das Primärziel der Gegenspieler ist stets, sich so schnell wie möglich auszubreiten.

Empire Earth II
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Alexander Boedeker

Empire-Earth-II


Empire-Earth-II


Empire-Earth-II


Empire-Earth-II


Alexander Boedeker am 02 Mai 2005 @ 07:36
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen