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Empire Earth III: Review

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Einst war die Empire Earth-Reihe einer der Prunksteine im Echtzeitstrategiegenre und ein ebenbürtiger Konkurrent zu Age of Empires. Doch der Stern begann nach dem zweiten Teil und dessem Add-on rasch zu sinken, denn mit Teil 3 haben die Entwickler bewiesen, wie man eine stets für Qualität stehende Lizenz so richtig in den Sand setzen kann. Glaubt ihr nicht? Dann lest doch einfach die folgenden Zeilen weiter!

Keine Missionen, keine Kampagnen, keine Geschichten - in Empire Earth III dreht sich erstmals in der Laufbahn der Echtzeitstrategiereihe alles um die Eroberung der gesamten Welt. Ähnlich wie in Medieval oder Rome: Total War seid ihr Herrscher über ein Volk, verschiebt Einheiten auf einer Weltkarte und versetzt ganze Landstriche in Schutt und Asche. Während ihr auf der globalen Übersichtskarte Runde für Runde kluge oder weniger sinnvolle Aktionen durchführt, wird in der Schlachtenansicht der Echtzeitmodus in der üblichen Vogelperspektive ausgetragen. Doch alles der Reihe nach.

Bislang beschränkte sich die Empire Earth-Serie auf reine Echtzeitstrategie, angelehnt an den grossen Bruder Age of Empires. Doch die Entwickler bei Mad Doc Software beschreiten mit Teil 3 neue Wege, in dem es erstmals einen rundenbasierten Welteroberungsmodus gibt. Ähnlich wie bei der Konkurrenz Rome: Total War, ist die Weltkugel, die ihr komplett auf dem Monitor in 3D bewundern könnt, in Gebiete aufgeteilt. Als Herrscher eines Volkes obliegt es nun euch, die Herrschaft über den gesamten Planeten an euch zu reissen. Anfangs sind viele der benachbarten Gebiete nur von einfachen Bauern besiedelt, die sich euch entweder anschliessen oder nur geringen Widerstand leisten und leicht zu besiegen sind.

Neu ist in Empire Earth III, dass der Epochenaufstieg nicht mehr im Echtzeitmodus, sondern nur noch im Rundenmodus vollzogen werden kann. Einzige Ausnahme bildet der Skirmish- / Multiplayer-Modus; hier ist das Erreichen einer höheren Zivilisationsstufe natürlich immer noch in der typischen Echtzeitansicht möglich. Auch die Erforschung neuer Technologien, um beispielsweise schneller reisen zu können, bleibt weitestgehend auf den globalen Rundenmodus beschränkt. Sowohl für die Forschung als auch für das Ausheben von Armeen oder den Epochenaufstieg werden globale Ressourcen gebraucht. Jedes Land, das unter eurer Kontrolle steht, produziert unaufhaltsam einen gewissen Umsatz an bestimmten Ressourcen wie zum Beispiel Forschung, Handel oder Militär.

Doch schon nach wenigen Spielminuten beziehungsweise Runden seht ihr euer Reich von anderen Mächten bedroht. Da heisst es handeln: Flugs mit wenigen Mausklicks eine Armee ausheben und die ungeschützten Provinzen mit einer Bürgerwehr sichern. Wer gleich in die Offensive geht und nicht auf einen feindlichen Einmarsch in das eigene Territorium warten will, der verschiebt kurzerhand seine eigene Armee in die feindlichen Gefilde. Nach einer weiteren Runde könnt ihr entscheiden, ob ihr lieber manuell oder automatisch die Schlacht bestreiten möchtet. Wenn ihr euch für die automatische Schlacht entscheidet, dann kämpft der Computer für euch beziehungsweise werden die beiden Armeen gegeneinander aufgerechnet. Im manuellen Falle seid ihr gefragt: das Spiel wechselt in die altbekannte RTS-Ansicht.

Empire Earth III
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Alexander Boedeker


Empire-Earth-III


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Alexander Boedeker am 02 Dez 2007 @ 13:58
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