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Empire Earth: Review

  Personal Computer 


Mit Age of Empires konnte Rick Goodman schon zeigen, was in ihm steckt. Sein neustes Meisterwerk Empire Earth setzt dem Ganzen sogar nochmals die Krone auf. Schlachten im staubigen Ägypten, Römer gegen Barbaren, oder aber Deutsche gegen den Rest der Welt. Sogar Schlachten in der fernen Zukunft sind möglich. Dabei bleibt EE durchaus immer spannend und bietet Vielfalt pur. Aber seht selbst...



Story


Wir schreiben das Jahr 500.000 vor Christus. Die Menschheit steckt noch in den Kinderschuhen und die restliche Welt ist nahezu unbevölkert. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch das Spiel Empire Earth. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Stammanführers und muss sein Volk, welches um das blanke Überleben kämpft, durch viele Gefahren führen. Der Mangel an Ressourcen, wilde Tiere und die lieben Nachbarn machen einem das Leben schwer. 500 v. Chr. Wir haben einen kleinen Sprung in der Geschichte gemacht und befinden uns nun mitten in Afrika, genauer gesagt am Nil. Hier kämpfen kriegerische Stämme um das wertvolle Land, Tausende von Menschen werden qualvoll von den kämpferischen Horden niedergemetzelt. Nun schreiben wir das Jahr 0. Rom ist zu einer blühenden Stadt geworden, viele Namen wie Caesar und Augustus prägen das Bild. Zahlreiche gewonnene Schlachten mit den wilden Barbaren haben Rom zu einer riesengrossen Metropole wachsen lassen, welche damals rund 1.000.000 Menschen beherbergt hat. Diese Zahl wurde erstmals im Mittelalter im 15. Jahrhundert erreicht. Doch auch Schreckenszeiten musste diese Stadt erleiden als z.B. der Schrei: "Hannibal ante portas"! durch die Gassen der Stadt hallte. 1500 n. Chr. Die ersten Bücher können gedruckt werden, und allmählich wird das tiefste Mittelalter humanisiert. Zahlreiche Schulen werden nun für viele Leute, die das nötige Kleingeld hatten eröffnet, trotzdem herrschte die lateinische Sprache dennoch vor. Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert der Kriege. Der erste und zweite Weltkrieg forderte Millionen von Menschenleben, kurz davor forderte Napoleon und auch die französische Revolution viele Menschen. Doch auch nach dem zweiten Weltkrieg ging es den Menschen dreckig. Viele wurden von Hunger geplagt und die gesamte Wirtschaft ist zerstört. Doch die Nachkriegszeit wurde rasch überwunden und der normale Alltag trat relativ schnell wieder ein. Doch die Zukunft ist mehr als ungewiss, denn eine andere Macht will die Weltherrschaft übernehmen ...

Gameplay

Nach dem recht schön gemachten Intro, welches einen kurzen Überblick über die Zeitepochen des Spiels gewährt, kann man sich für eine der vier Kampagnen, einer Zufallsmap oder dem Tutorial entscheiden. Letzteres wird anhand der Entwicklung eines Stammes beschrieben und basiert auf echten Fakten. Wer also bisher noch nie ein RTS (Strategie Spiel) gezockt hat, der sollte doch einen kurzen Blick in dieses schöne Tutorial werfen. Hier bekommt der Spieler alle nötigen Infos um die ersten paar Minuten zu überleben. Danach kann es eigentlich auch schon sofort mit der Kampagne weitergehen. Hier stehen einem vier völlig unterschiedliche Epochen zur Verfügung, bei der eine .So besiegt man die ersten Konkurrenten im frühen Griechenland und sichert die Zukunft des eigenen Volkes. Im Mittelalter gilt es als englischer Hausherr die einfallenden Gegner zu besiegen um die eigenen Ländereien zu schützen. In den beiden Weltkriegen des 20ten Jahrhunderts kämpft ihr in der Rolle der Deutschen um das nackte Überleben und in der fernen Zukunft schließlich vertreibt ihr die bösen Nachbarn mit Cyborgs und allerlei High-Tech-Waffen. Auf jeden Fall sollte man die vier Kampagnen hintereinander durchspielen, da der Schwierigkeitsgrad ab der dritten Kampagne sehr stark anzieht. Dies sollte man aber ruhig als Herausforderung ansehen, und nicht zu schnell aufgeben.

Empire Earth spielt sich eigentlich genauso wie das schon etwas ältere Age of Empires. Grosse Parallelen erkennt man schon auf einen Blick, und auch Feinheiten des Spiels erinnern sehr stark an den grossen Bruder. Hier schämen sich die Entwickler nicht, etwas von Ensemble abgeschaut zu haben. Wieso auch ? Das Rick Goodman für Age of Empires 1 verantwortlich war, merkt man der hervorragenden Spielbarkeit deutlich an. Was seinerzeit gut funktionierte, kann heutzutage nicht viel schlechter sein. Die Perfektion der damaligen Spielbalance kommt Empire Earth deutlich zugute. Zu Beginn der ersten Kampagne ist die Entwicklung des eigenen Volkes natürlich noch nicht weit fortgeschritten. Die wenigen Menschen, die einem treu als Untertan dienen, müssen sich erst einmal als Jäger und Sammler beweisen. Wie schon in AoE müssen Bauern in diesem Fall Kürbisse sammeln, Holz schlagen, Gold und Steine abbauen.

Empire Earth
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Admin am 07 Mrz 2005 @ 19:07
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