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Enemy Territory - Quake Wars: Review

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Die Mischung macht's. Man nehme erfahrene Entwickler, ein rasantes Gameplay und ein beliebtes Universum - herausgekommen ist nach Jahren der Entwicklung Enemy Territory: Quake Wars, ein Multiplayer-Shooter der besonderen Art. Bereits auf zahllosen Präsentationen konnte der Action-Titel stets einen bleibenden Eindruck im positiven Sinne hinterlassen, nun steht die Vollversion im Handel.

Enemy Territory: Quake Wars (ETQW) ist ein typischer Vertreter der Sofort-einsteigen-und-loslegen-Fraktion. Ohne gross ins Handbuch zu schauen oder gar ein Tutorial zu absolvieren werdet ihr gleich in die Schlacht geschickt. Entweder kämpft ihr auf Seiten der Menschen als Mitglied der GDF gegen die Invasoren, oder ihr schlüpft in die Rolle der Strogg, die auf der Suche nach einer neuen Nahrungsquelle die Erde erobern wollen. In bester Battlefield-Manier bieten euch die Entwickler bei Splash Damage Shooter-Kost vom Feinsten. Auf insgesamt zwölf unterschiedlichen Kriegsschauplätzen könnt ihr euch rund um den Globus so richtig austoben. Für Abwechslung sollen drei verschiedene Spielmodi sorgen, die sich allerdings nur auf dem Papier unterschiedlich anfühlen. Während ihr im Kampagnenmodus drei Maps auf einem Kontinent nacheinander abfertigt, tretet ihr im Szenariomodus auf voneinander unabhängigen Fronten an. Hierzu zählt ebenfalls der Zeitmodus, in dem ihr nicht nur gegen den Feind, sondern auch gegen die fortschreitende Zeit kämpft.

Die stumpfsinnige Eroberung irgendwelcher Aussenposten, die mit Fahnen gekennzeichnet sind, wurde in ETQW durch das Erfüllen von Missionszielen ersetzt. Während die Menschen in einer Mission beispielsweise eine Datendisk mit hochbrisantem Inhalt vor den Strogg in Sicherheit bringen müssen, haben zum Beispiel die Streitkräfte der Strogg die Aufgabe, ein abgestürztes Raumschiff in die Luft zu jagen, damit den Menschen die geheime Strogg-Technologie nicht in die Hände fällt. Dank unterschiedlicher Missionsziele auf einer Map ist der Frontverlauf stets dynamisch, allerdings leider immer nur in eine Richtung. Haben die Menschen etwa einen Aussenposten erreicht, kann dieser von den Strogg nicht mehr zurückerobert werden.

Wenn ihr eine Map sucht, mit welcher ihr eure Freunde beeindrucken wollt, dann solltet ihr einen Blick auf Slipgate werfen. Die GDF kämpft sich zunächst durch eine verlassene Wüstenstadt, um ein Slipgate zu erreichen. Mit Hilfe von Letzteren können die Strogg in wenigen Sekunden weite Entfernungen überwinden. Die Tore in diesem Level führen euch von der Wüste der Sahara in Bruchteilen einer Sekunde in die eiskalte Antarktis.
Besonders fies und hart umkämpft sind vorgeschobene Mini-Aussenposten, die sich nicht nur tief im Feindesland befinden, sondern auch gleichzeitig als Spawnpoint genutzt werden können.

Da ihr in ETQW teilweise enorme Wegstrecken zurücklegen müsst, haben die Entwickler dem Spiel unterschiedliche Fahr- und Flugzeuge spendiert. Neben den üblichen Jeeps und Quads können die Einheiten der GDF auf einen Panzer zurückgreifen. Als Pendant dazu setzen die Strogg einen mächtigen Cyborg ein, der nur verbrannte Erde zurücklässt. Auf einigen Maps könnt ihr ausserdem auf Luftunterstützung hoffen, besonders hinterhältig sind die Ikarus getauften Jetpacks der Strogg, mit denen ihr über kurze Distanzen fliegen könnt. Fahrzeuge des anderen Teams sind übrigens für euch tabu und können leider nicht benutzt werden.

Enemy Territory - Quake Wars
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Alexander Boedeker

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ETQW

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Alexander Boedeker am 10 Okt 2007 @ 14:34
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