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Enigma - Rising Tide: Review

  Personal Computer 


Freunde von U-Boot-Simulationen kennen das Problem. Da verfolgt ihr in sicherem Abstand einen gut bewachten Konvoi von Schiffen, errechnet den Abfangkurs und habt nach geraumer Zeit endlich den besten Angriffpunkt erwischt, da plötzlich werdet ihr entdeckt und geht wieder auf Tauchstation, um vor den gegnerischen Wasserbomben geschützt zu sein. Spannungsgeladene Momente für Geduldsmenschen. Die Action zieht sich hier manchmal über Stunden hinweg. Mit Enigma: Rising Tide sollen sich nun auch genrefremde Spieler für die Seekriegssimulationen begeistern können.



Der Zeitrahmen von Enigma: Rising Tide spielt eigentlich in der Zeit des Zweiten Weltkriegs, jedoch haben in dieser Variante die Deutschen Streitkräfte den Ersten Weltkrieg gewonnen, so dass sich die Machtverhältnisse entsprechend verschoben haben. Da es niemals einen Friedensvertrag gegeben hat, sind die Waffen weiterentwickelt worden und passen somit nicht zum Zeitrahmen der 40er Jahre.

Zunächst entscheidet ihr euch, auf welcher Seite der drei Kriegsteilnehmer, bestehend aus Deutschland, den USA und den restlichen vereinten Nationen, ihr in die Schlachten einsteigen wollt. Dummerweise wurde seitens Tesseraction Games kein Tutorial spendiert, so dass speziell Genre-Neulinge viel Lehrgeld zu Beginn bezahlen müssen. Im Gegensatz zu waschechten Simulationen wie Silent Hunter oder Destroyer Command beginnt ihr eure Einsätze nicht in weiter Entfernung zum Feind, um dann minutenlang erst einmal ins Zielgebiet schippern zu müssen. Vielmehr beginnen die Missionen beispielsweise direkt kurz nach dem ersten feindlichen Sichtkontakt. Oder aber ihr erhaltet die Information, dass im Seegebiet direkt vor eurer Bugspitze feindliche U-Boote entdeckt worden sind. Dann begebt ihr euch mit einem Zerstörer ins Seeabenteuer und spielt selbst den gefährlichen Suchhund.

Battlefield-Konkurrent?

Die Steuerung ist für eine Simulation erheblich vereinfacht worden. Torpedos werden schlichtweg abgefeuert, nachdem das Ziel per Fernrohr anvisiert wurde. Typische Daten wie Lauftiefe, Winkel oder Geschwindigkeit des Torpedos brauchen nicht beachtet zu werden. Lediglich die Ausrichtung eures Bootes sollte vor dem Abschuss beachtet werden, um keine negative Überraschung zu erleben. Doch auch das Seewetter spielt eine Rolle in den Kämpfen, denn endlich wird der Seegang in einem Spiel realistisch dargestellt. Von ruhig plätschernder See bis zu hohem Wellengang mit damit verbundener schlechter Sicht reicht die Palette der rauen See. Wenn ihr mit einem Flugabwehrgeschütz feindliche Maschinen vom Himmel holt oder einen Schlachtkreuzer mit der schweren Bordkanone zerlegt, spielt sich Enigma: Rising Tide ein wenig wie Battlefield 1942, ohne an dessen gelungenes Gameplay heranzukommen.

Enigma - Rising Tide
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Enigma---Rising-Tide


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Admin am 07 Mrz 2005 @ 19:12
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