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Enter The Matrix: Review

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Parallel zum Kinostart von "Matrix Reloaded", veröffentlichte Atari "Enter the Matrix", das Spiel zum Film. Wir kämpften uns mit den zwei Hauptcharakteren des Spiels durch alle der insgesamt 14 Missionen und hackten uns in die Matrix ein. Wie uns der Trip in die Matrix gefallen hat, könnt ihr nun in unserem Test nachlesen.



Enter the Matrix

Das Spiel erzählt ansatzweise die gleiche Story wie der Kinofilm "Matrix Reloaded", nur aus einer vollkommen anderen Sichtweise und bietet so sehr viele Hintergrundinfos, die den Kinofilm abrunden. Keine anderen als die Wachowski-Brüder waren für den Storypart des Spiels verantwortlich, ein gutes Zeichen für eine spannende Geschichte. In "Enter the Matrix" übernimmt der Spieler wahlweise Niobe oder Ghost, die in Matrix Reloaded nur als Nebenrollen auftreten. Gespielt wird stets aus der Third-Person-Perspektive, ausser während einiger Ballersequenzen, die allerdings nicht sehr häufig vorkommen.

Das Ziel von Niobe oder Ghost ist es, stets in den unterschiedlichen Levels Polizisten oder Agenten zu vermöbeln und den Ausgang suchen. Hört sich nicht spektakulär an, ist es aber teilweise doch, wenn urplötzlich die Story eine 180-Grad-Drehung vollzieht und man von Agenten gejagt wird. Wer sich hier auf Kämpfe einlässt, spielt mit seinem Leben, denn anders als Polizisten, sind die Agenten ein unbezwingbarer Feind, den man nur sehr schwer abwimmeln kann.

Um sich in der Matrix behaupten zu können, steht den beiden Helden der Fokusmodus zur Verfügung, der schon bei Max Payne unter dem bekannten Namen "Bullet-Time" zum Einsatz kam. Hierdurch wird die Zeit verlangsamt, so dass man problemlos Kugeln und Tritten ausweichen und sie gegebenenfalls kontern kann. Der Fokusmodus lädt sich, anders als bei Max Payne, kontinuierlich selbständig auf, so dass man fast nie in Bedrängnis gerät.

Grafikwunder?

Was in den Konsolenversionen noch sehr gut aussieht, wirkt auf dem PC absolut nicht mehr zeitgemäss, wenn man "Enter the Matrix" mit Titeln wie Splinter Cell oder Unreal 2 vergleicht. Zwar haben sich die Entwickler bemüht, die Konsolenherkunft zu vertuschen, gelungen ist es ihnen aber leider nicht. Der Aussage, es handle sich nicht um eine Konvertierung, sondern um eine Parallelentwicklung, mag man wenig Glauben schenken. Verwaschene und unscharfe Texturen sollten eigentlich der Vergangenheit angehören, so denkt man jedenfalls, aber bei "Enter the Matrix" sind sie leider noch vorhanden.

Trotz High-End-System zuckt und muckt das Spiel an manchen Ecken und Kanten, obwohl es leider nicht das erhoffte Grafikhighlight ist. Da fragt man sich doch zu Recht, wofür braucht das Spiel soviel Rechenleistung? Auch die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr verbesserungswürdig, zwar werden dem Spieler einige Optionen geboten, die Grafik für sein System anzupassen, doch statt stärkerer Objektdetails gibt es eckige Reifen. Die Hauptcharaktere des Spiels, Ghost und Niobe, sind sehr gut animiert worden und bieten wunderbare, spektakuläre Bewegungsanimationen. Einzig was den Designern nicht gelungen ist, ist die Fortbewegung der Charaktere. Wenn man zum Beispiel mit Ghost rennt, wirkt es extrem witzig, da er ständig seine Arme nach vorne reisst.

In "Enter the Matrix" steuert man seinen Charakter stets aus der Third-Person-Perspektive, es gibt jedoch auch einige Stellen, bei denen das Spiel in eine Ego-Ansicht schaltet, beispielsweise wenn Ghost aus einem fahrenden Wagen Gegner aufs Korn nimmt. Trotz der Third-Person-Ansicht, verliert man ohne weiteres schnell die Übersicht bei den Kampfszenen; sobald die Action beginnt, zentriert die Kamera auf einen Gegner um den Kampf beeindruckend in Szene zu setzen. Es sieht zwar sehr rasant und spektakulär aus, aber dadurch wird die Sicht des Spielers enorm eingeschränkt, da andere Gegner, die hinter einem stehen, problemlos ihre Waffen auf den eigenen Charakter abfeuern können, ohne das man etwas davon mitbekommt.

Der Übergang zwischen Spiel-Engine und Filmsequenzen ist in "Enter the Matrix" ausgezeichnet gelöst und es fällt einem kaum auf, dass nun zu einem Movie geschaltet wird, dank eines butterweichen Übergangs. Exklusive Zwischensequenzen, die eigens für das Spiel gedreht wurden, erzählen spannend die Geschichte, die der Kinogänger nicht mitbekommt und runden somit den Film vollkommen ab.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 19:14
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