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Etherlords II: Review

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Die Fantasy-Welle hat ihren Höhepunkt erreicht. Nachdem auch der dritte Lord of the Rings-Teil eingeschlagen hat wie eine Bombe und mit Oscars überschüttet wurde, kommt wieder eine gemächlichere Zeit auf alle Fantasy-Fans zu. Zumindest könnte man dies meinen. Die russischen Entwickler von Nival Interactive sehen das wohl ganz anders. Mit Etherlords II bringen sie ein klassisches Fantasy-Rollenspiel auf den Markt - und das ganze auch noch rundenbasiert.



Die Hysterie um das legendäre Kartenspiel Magic: The Gathering ist seit längerem verflogen. Zwar verfügt das Fantasyspiel um Mana, Artefakte, Mauern und Spontanzauber weiterhin über eine eingefleischte Fangemeinde, zumindest von den Schulhöfen scheint es aber vorerst verdrängt. Beim Spielen von Etherlords II kommt einen dieses Spiel aber zwangsweise in den Sinn, zumindest wenn man mal Fan desselben war. Auch der Vergleich zu Heroes of Might & Magic liegt sehr, sehr nahe.

Intro

Doch worum geht es eigentlich? Wie bei den angesprochenen Titeln kämpft man in Form eines Helden in einer Fantasiewelt mit vier Rassen. Vitali, Chaosianer, Syntheten und Kineten heissen diese viel versprechend, aber eher nichts sagend. Jede Rasse hat ihre Vorzüge und Schwächen. Im Kampagnenmodus treten jeweils zwei Rassen verbündet gegen die beiden andern an. Eure Aufgabe ist es nun, euch durch Duelle in dieser Welt zu behaupten. Bei diesen Duellen trefft ihr in einem Zweikampf auf einen Kontrahenten und müsst ihn ausstechen, sprich ihm zuerst alle Lebenspunkte entziehen, bevor er dies bei euch erreichen kann. Euer "Deck" dazu besteht aus insgesamt 16 Karten. Zu Beginn erhaltet ihr aus diesen jeweils fünf zufällig zugeteilt. Mit jedem weiteren eurer Züge könnt ihr jeweils eine neue aufnehmen. Wichtig ist nun vor allem die Zusammenstellung dieser 16 Karten, sie bildet das A und O des Spiels. Die wichtigste Ressource des Spiels ist der Äther. Damit ihr eure Karten überhaupt ausspielen könnt, benötigt ihr diesen. Mit jeder Runde steht euch mehr von dieser Zauberenergie zur Verfügung. Dies ist insofern wichtig, als dass gute Karten besonders viel Äther benötigen und deshalb meist auch erst später gespielt werden können. Für eure besten Trümpfe müsst ihr also meist Geduld haben und hoffen, dass es dann noch nicht zu spät ist.

Tactics

Je nach Gegner ist eine andere Taktik notwendig. Es ist kaum möglich mit stets demselben Deck gegen jeden Gegner zu bestehen. Mal machen starke Kreaturen den Unterschied, mal sind effiziente Verzauberungen nötig. Mitunter kann es sehr schwierig sein, gegen einen bestimmten Gegner zu bestehen, vor allem dann, wenn ihr zu wenig Erfahrung besitzt und noch nicht über die richtig guten Karten verfügt. Ausserdem ist der Schwierigkeitsgrad des Spiels ziemlich hoch. Es kann schon sehr frustrierend sein, Mal für Mal am gleichen Gegner zu scheitern, weil ihr die richtige Kombination an Karten einfach nicht findet oder schlicht nicht über eine genügend gute Auswahl verfügt. Immerhin sind im Verhalten der Gegner bestimmte Muster zu erkennen, irgendwann sollte die richtige Taktik doch gefunden werden.

Etherlords II
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Admin am 07 Mrz 2005 @ 19:17
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